1. FC Heidenheim: Einigung mit weiterem Stürmer – Abnehmer für mehrere Akteure gesucht

Grimaldi kann gehen

Eigentlich ging man im Dezember davon aus, dass sich die Bewegung im Kader des 1. FC Heidenheim während der Winter-Transferperiode in Grenzen halten würde. Doch das Gegenteil ist der Fall. Während mit Sebastian Heidinger (SpVgg Greuther Fürth), Daniel Frahn (Chemnitzer FC) und Andreas Voglsammer (Arminia Bielefeld) drei erst im Jahr 2015 gekommene Akteure schon wieder abgegeben worden sind, stehen mit Denis Thomalla (Lech Posen) und Bard Finne (1. FC Köln) auch zwei Neue fest.

Abgeschlossen sind die Kaderplanungen damit aber in beiden Richtungen noch nicht. Vielmehr sollen neben den beiden Talenten Dave Gnaase und Kevin Njie, bei denen eine Ausleihe angedacht ist, auch noch der vom FC Schalke 04 ausgeliehene Felix Schröter und Adriano Grimaldi gehen. Insbesondere im Falle von Grimaldi sprach Heidenheims Geschäftsführer Holger Sanwald nun gegenüber der „Heidenheimer Zeitung“ Klartext: „Er hat mit seinen wenigen Toren unsere Erwartungshaltung nicht erfüllt. Es tut mir wirklich leid für ihn. Er gibt immer alles. Aber Stürmer werden eben an Toren  gemessen.“

Gleichzeitig will Sanwald aber natürlich den bis 2017 laufenden Vertrag mit dem 24 Jahre alten Angreifer respektieren. Allerdings hat man beim FCH durchaus die Hoffnung, enen Abnehmer für Grimaldi zu finden, für den laut Sanwald einige Anfragen aus der 3. Liga vorliegen. „Wie Adriano sich entscheidet, ist seine Sache. Ob das in einen Verkauf, eine Ausleihe oder eine Vertragsauflösung wie bei Andreas Voglsammer mündet, müssen wir sehen“, hält sich Sanwald alles offen.

Weiterer Stürmer an der Angel

Unterdessen verriet Heidenheims Geschäftsführer auch, dass die Gespräche mit einem dritten neuen Stürmer nach Finne und Thomalla sehr weit gediehen sind. „Ohne einen Namen nennen zu wollen, kann ich soviel sagen: Wir sind uns mit dem Spieler und dessen Berater einig. Aber eben mit dem abgebenden Verein noch nicht. Der muss noch einen Ersatz holen und so lange müssen wir eben warten.“

Nach Informationen des „Kicker“ (Ausgabe 7/2016 vom 21.01.2016) handelt es sich dabei um einen Stürmer mit Zweitliga-Erfahrung, der aktuell bei einem Ligarivalen unter Vertrag steht.