1. FC Heidenheim: Kommen gleich zwei neue Stürmer?

Kapitel Frahn beendet

Seit Anfang der Woche steht fest, dass das Kapitel Daniel Frahn beim 1. FC Heidenheim schon wieder beendet ist. Der im Sommer mit großen Erwartungen von RB Leipzig auf die Ostalb geholte Angreifer brachte es in zehn Einsätzen lediglich auf ein Tor, erzielt per Elfmeter gegen seinen Ex-Klub Leipzig.

Doch die ihm zugedachte Rolle als Führungsspieler und Nachfolger des zum 1. FSV Mainz 05 abgewanderten Torjägers Florian Niederlechner konnte Frahn zu keiner Zeit erfüllen, sodass die schnelle Trennung nun wohl für alle Beteiligten die beste Lösung war.

Kritik an den Stürmern

Während Frahn nun eine Klasse tiefer beim Chemnitzer FC zu alter Treffsicherheit finden will, suchen die Heidenheimer Verantwortlichen nach mindestens einem neuen Stürmer: “Es ist klar, dass wir uns nach Ersatz umschauen werden”, so Trainer Frank Schmidt, der gegenüber der “Heidenheimer Zeitung” andeutete, dass eventuell auch mehr als ein neuer Angreifer kommen wird. Konkrete Namen sind bislang aber keine durchgesickert.

Allerdings betonte Schmidt auch, dass der Kader nicht vergrößert werden soll. Folglich wäre die Voraussetzung für einen zweiten neuen Stürmer, dass noch ein anderer Akteur seine Zelte beim FCH abbricht. Der aus dem eigenen Nachwuchs stammende Innenverteidiger Ibrahim Hajtic, der in den letzten Tagen ins Profi-Training hineinschnuppern durfte, spielt in dieser Rechnung indes keine Rolle.

Unabhängig davon hat Coach Schmidt aber auch die Hoffnung, dass die in der Vorrunde nicht überzeugenden Angreifer zulegen können: “Ich glaube nicht, dass einer der Stürmer sagen kann, ich war immer, wenn ich aufgestellt wurde, mit meiner Leistung vollumfänglich zufrieden”, so Schmidt mit klarer Kritik an Smail Morabit, Andreas Voglsammer, Adriano Grimaldi, Dominik Widemann und Felix Schröter.