1. FC Heidenheim: Pokal-Aus schnell abgehakt – Strauß und Morabit verletzt

Führung schnell verspielt

Einen besseren Start ins erste DFB-Pokal-Viertelfinale der Vereinsgeschichte hätte der 1. FC Heidenheim kaum erwischen können. Schon nach zehn Minuten brachte Arne Feick den Underdog gegen Hertha BSC nach einer Ecke in Führung und nährte den Traum vom ganz großen Coup. Innerhalb von elf Minuten drehten die insgesamt reiferen Berliner die Partie aber durch einen Doppelpack von Vedad Ibisevic und mit dem 1:3 durch Genki Haraguchi in der 58. Minute war die Vorentscheidung schon gefallen. Dank des 2:3-Anschlusstreffers durch einen Elfmeter von Marc Schnatterer (82.) wurde es am Ende noch einmal spannend, doch reichen sollte es für den FCH nicht mehr.

Letztlich war für Trainer Frank Schmidt der schnelle Ausgleich nach der eigenen Führung der Knackpunkt, wobei sich der Coach schon am Mittwoch gegenüber dem „Kicker“ (Ausgabe 13/2016 vom 11.02.2016) nicht mehr lange mit dem Pokal-Aus aufhalten wollte. „Das ist schon passiert. Das Spiel ist schon Geschichte“, so Schmidt, dessen Konzentration nun bereits dem Heimspiel am Samstag gegen den SV Sandhausen gilt, gegen den der 1:0-Sieg vom letzten Wochenende bei Fortuna Düsseldorf bestätigt werden soll.

Strauß und Morabit fallen wohl aus

Gegen Sandhausen muss Schmidt vermutlich gleich auf zwei Spieler verzichten, die gegen die Hertha verletzungsbedingt ausschieden. Rechtsverteidiger Robert Strauß musste kurz nach der Pause sichtbar unter Schmerzen vom Platz gebracht werden, nachdem ihm Salomon Kalou bei einem Zweikampf unglücklich aufs Bein getreten war. Ein längerer Ausfall des 29-Jährigen ist wohl nicht auszuschließen.

Smail Morabit blieb nach seiner Einwechslung in der 67. Minute lediglich eine Viertelstunde auf dem Spielfeld, ehe der schon zuvor angeschlagene Angreifer wohl mit einer Zerrung, eventuell auch einem Faserriss wieder ausgewechselt werden musste. Auch für Morabit dürfte es gegen Sandhausen nicht reichen.