1. FC Kaiserslautern: Gespräche mit Stieber und Zoua

Weiter keine Freigabe für Robin Koch

Jacques Zoua

Wohl ohne große Perspektive beim FCK: Jacques Zoua © Imago / Picture Point

Die Hoffnungen auf eine Weiterverpflichtung des im vergangenen Jahr von Sporting Lissabon ausgeliehenen Brasilianers Ewerton hat der 1. FC Kaiserslautern schon vergangene Woche ad acta gelegt. Nun scheint es zwar so, dass der FCK bereits am ersten Spieltag in der Partie gegen den 1. FC Nürnberg auf seinen ehemaligen Abwehrchef trifft, doch die eigenen Personalplanungen tangiert dies nicht wirklich.

Wir bleiben bei der Position, dass wir Robin nicht abgeben. (Boris Notzon)

Denn beim FCK plant man unverändert fest mit Robin Koch, um den nach wie vor der SC Freiburg vehement wirbt. Allerdings aller Voraussicht nach vergebens, denn die Roten Teufel sind in der Personalie Koch nicht ansatzweise gesprächsbereit. „Wir bleiben bei der Position, dass wir Robin nicht abgeben. Wir wollen grundsätzlich keine Leistungsträger verlieren. Wir wollen mit Robin verlängern. Wir haben ja auch noch zwei Jahre Vertrag mit ihm“, betont der kommissarische Sportdirektor Boris Notzon in Bild die unverrückbare Haltung der Pfälzer.

Dass nach dem Verkauf von Julian Pollersbeck an den Hamburger SV kein finanzieller Druck besteht, ermöglicht dem FCK in Sachen Koch eine Position der Stärke, die offenbar dazu genutzt wird, den Youngster zu halten.

Zoua und Stieber kehren aus dem Urlaub zurück

Unterdessen ist Notzon auch in einer anderen Richtung gefordert. So soll der derzeit zu große Kader nach Möglichkeit noch um den eine oder andere Spieler mit eher überschaubarer Perspektive verringert werden. In diese Kategorie fallen mit Jacques Zoua und Zoltan Stieber zwei erst im letzten Jahr gekommene Spieler, die die Erwartungen nicht oder allenfalls bedingt erfüllen konnten.

Mit den beiden Nationalspielern, die nach ihrem wegen Länderspieleinsätzen verlängerten Urlaub erst in dieser Woche nach Kaiserslautern zurückkehren, sind nach Informationen des „Kicker“ (Ausgabe 58/2017 vom 17.07.2017) zeitnah Zukunftsgespräche geplant. Dabei dürfte dem Duo, das dem Vernehmen nach zu den Besserverdienern zählt, ein Vereinswechsel nahegelegt werden.

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