1. FC Kaiserslautern: Stefan Kuntz sieht Bedarf für Neuzugänge und bestätigt Interesse an Christopher Drazan

Nach den wenig befriedigenden Ergebnissen in den letzten Wochen vor der Winterpause sind die Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern alarmiert und werden alles versuchen, um die Mannschaft für die noch ausstehenden 15 Partien so aufzustellen, dass zumindest der dritte Platz und damit die Relegation gesichert werden kann.

Wie Vorstandsboss Stefan Kuntz im “Kicker” ankündigte, wird der FCK sich in den kommenden Tagen und Wochen intensiv auf dem Transfermarkt umsehen: “Ich glaube, dass verschie­dene Positionen Konkurrenz brauchen. Auch würden uns vorgelebter Charakter oder Wil­lensstärke guttun.” Kuntz schränkte allerdings auch ein und betonte, dass Lauterns Mittel begrenzt seien und viele Aspekte bei möglichen Neuzugängen eine Rolle spielen würden: “Ein Transfer ist von den wirtschaftlichen Rahmenbedin­gungen und nicht nur von der Position abhängig. Auch der Cha­rakter spielt eine wichtige Rolle. Aber es ist kein Wunschkonzert.”

Während Kuntz nach dem Ausfall von Enis Alushi vor allem im defensiven Mittelfeld Handlungsbedarf sieht, kursiert wie schon im Sommer der Name Christoper Drazan rund um den Betzenberg. Dass der Linksaußen von Rapid Wien auch jetzt wieder ein Thema ist, bestätigte Kuntz nun erstmals auch offiziell: “Er gehört zu den Spielern, die interessant sind. Wir werden genau prüfen, was für oder gegen eine Verpflichtung spricht.”

Maßgeblich abhängen werden Investitionen auch von Trainer Franco Foda, von dessen Wirken Kuntz sehr angetan ist: “Ich bin sehr zufrieden mit seiner Arbeit und dem Austausch aller Verantwortlichen unterein­ander. Für ihn ist die Pause auch eine Möglichkeit, um Einfluss zu nehmen, was ehrlichen Team­geist und die Leistungsfähigkeit unserer Stammspieler anbelangt.”