1. FC Nürnberg: Ewerton schon im Anflug

Tim Leibold wohl kein Thema in Frankfurt

Ewerton

Soll die Nürnberger Defensive stabilisieren: Ewerton (r.) © Imago / Thomas Frey

Mit dem gestrigen 2:1-Sieg gegen Inter Mailand hat der 1. FC Nürnberg zwei Wochen vor dem Saisonstart ein Ausrufezeichen besetzt, wenngleich natürlich nicht völlig unter den Tisch fallen darf, dass die Nerazzurri mit ihrer Vorbereitung noch ein deutliches Stück hinterherhinken.

Dennoch war der sechste Sieg im sechsten Testspiel natürlich ein besonderes Erfolgserlebnis, für das nach der Pause die eingewechselten Rurik Gislason und Mikael Ishak sorgten. Dem italienischen Nationalspieler Eder gelang nur noch der Anschluss für Inter.

In der Innenverteidigung begann Trainer Michael Köllner mit Eduard Löwen und Ondrej Petrak, die beide auf dieser Position aber nicht als erste Lösung eingeplant sind. Der zuletzt leicht angeschlagene Georg Margreitter, der in fittem Zustand gesetzt ist, absolvierte immerhin die zweiten 45 Minuten.

Ewerton-Wechsel offenbar schon weit gediehen

Möglich, dass sich der als fester Partner Margeitters im Nürnberger Abwehrzentrum vorgesehene Profi derweil schon auf dem Weg nach Nürnberg befindet. Wie die portugiesische A Bola berichtet, befindet sich der in der vergangenen Saison von Sporting Lissabon an den 1. FC Kaiserslautern verliehene Brasilianer Ewerton bereits im Anflug auf Nürnberg, womit der Wechsel des 28-Jährigen zum Club wohl allenfalls noch an Details wie dem ausstehenden Medizincheck scheitern könnte.

Besprochen ist offenbar eine Ablöse in Höhe von 800.000 Euro für allerdings nur 70 Prozent der Transferrechte. Im Falle eines Weiterverkaufs würde Sporting Lissabon eine entsprechende Beteiligung erhalten.

Unterdessen ist ein Wechsel von Tim Leibold, der gegen Inter die kompletten 90 Minuten bestritt und nach langer Leidenszeit endlich wieder richtig fit ist, zu Eintracht Frankfurt kein Thema. Entgegen einiger Gerüchte soll die Eintracht laut dem hr-sport kein Interesse an Leibold haben, den der Club indes ohnehin nicht abgeben will.

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