1. FC Nürnberg: Folgt Amine Chermiti auf Alessandro Schöpf? – Ondrej Petrak zu 1860 München?

Kutschke und Petrak vor dem Absprung

Eine Überraschung war es am Donnerstagnachmittag nicht mehr, als der 1. FC Nürnberg den Wechsel von Alessandro Schöpf zum FC Schalke 04 als perfekt meldete. Nun besteht aber endgültig Klarheit und die Verantwortlichen um Trainer Rene Weiler und Sportvorstand Andreas Bornemann können die weitere Personalplanungen vorantreiben.

Als erstes dürfte dabei ein weiterer Abgang vermeldet werden, der das Budget für Neuzugänge weiter erhöht, wenn auch wohl nur geringfügig. So gilt der Wechsel von Stefan Kutschke zu Dynamo Dresden nur noch als Formsache. Der beim Club mehr oder weniger ausgemusterte Angreifer wird bereits heute zur sportmedizinischen Untersuchung in Dresden erwartet und soll anschließend einen Vertrag in seiner Geburtsstadt unterschreiben. Die Details sind noch nicht genau geklärt, wobei es wohl auf eine Ausleihe bis Sommer 2017 hinauslaufen wird. Ein noch offener Punkt ist eine Kaufoption, die Dynamo möchte, der Club aber nicht unbedingt gewähren möchte. „Wir wollen ihn bis 2017 ausleihen, aber die Kaufoption behalten“, erklärte Bornemann auf bild.de.

Neben Schöpf und Kutschke könnte auch noch Ondrej Petrak den Verein verlassen. Für den tschechischen Defensiv-Allrounder interessiert sich nach Informationen der „TZ“ der TSV 1860 München, der den 23-Jährigen gerne ausleihen würde und mit Petrak selbst schon relativ weit sein soll.

Chermiti auch von Ingolstadt und 1860 umworben

Amine Chermiti schießt für FC Zürich aufs Tor

Begehrt. Der Noch-Züricher Amine Chermiti steht auch in Nürnberg auf dem Wunschzettel. ©Imago

In Sachen Neuzugänge hat sich bislang noch nichts getan, doch es ist in den nächsten Wochen mit mindestens zwei Neuen zu rechnen. Neben einem Schöpf-Ersatz soll auch ein Backup für Rechtsverteidiger Miso Brecko kommen.

Während für die rechte Abwehrseite noch keine Namen durchgesickert sind, wird seit gestern der Tunesier Amine Chermiti als neue Offensivkraft gehandelt. Der 28-Jährige, für den sich laut der „TZ“ auch der FC Ingolstadt und die Münchner Löwen interessieren sollen, stand von 2008 bis 2010 bei Hertha BSC unter Vertrag, konnte sich in der Hauptstadt aber nicht durchsetzen.

Seit 2010 trägt Chermiti, der sowohl als zweite Spitze als auch als Linksaußen eingesetzt werden kann, das Trikot des FC Zürich. In 153 Pflichtspielen für den Schweizer Erstligisten gelangen dem 35-fachen Nationalspieler 44 Tore und 24 Vorlagen. Chermiti wird Zürich vermutlich schon im Winter und damit ein halbes Jahr vor Vertragsende verlassen, möglicherweise in Richtung Deutschland.