1. FC Nürnberg: Gerüstet für das Top-Spiel – Stuttgart an Kevin Möhwald interessiert?

Nächsten Sonntag gegen Leipzig

Mit dem gestrigen 4:0 bei Arminia Bielefeld ist der 1. FC Nürnberg nunmehr seit 16 Spieltagen ungeschlagen und hat damit den Vereinsrekord aus dem Jahr 2000 eingestellt. Weitaus wichtiger war aber, mit dem Dreier in Ostwestfalen den Druck auf die beiden Konkurrenten RB Leipzig und SC Freiburg hochgehalten zu haben, die beide erst am morgigen Sonntag im Einsatz sind.

Unabhängig vom Ausgang dieser Spiele wartet am nächsten Wochenende ein absolutes Top-Spiel auf den Club, der dann am Sonntag Spitzenreiter Leipzig empfängt. Also jenes Team, gegen das es am zehnten Spieltag mit 2:3 die bislang letzte Pleite in der Liga setzte.

Guido Burgstaller, der in Bielefeld das zwischenzeitliche 3:0 erzielte und damit erstmals im Jahr 2016 traf, richtete den Blick auf der offiziellen Webseite des FCN bei aller Freude über den Sieg und den positiven Lauf gleich nach vorne: “Im Fußball geht alles oft schnell. Wir müssen hart weiterarbeiten und dürfen uns nicht zurücklehnen. Am Sonntag kommt mit Leipzig eine ganz starke Mannschaft und ein schweres Spiel auf uns zu, auf das wir uns jetzt voll und ganz fokussieren.”

Möhwald in Bielefeld auf der Bank

Nicht zum Einsatz kam in Bielefeld Kevin Möhwald, der im letzten Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:1) noch begonnen hatte, nun aber von Tim Leibold, der nach abgesessener Gelbsperre zurück war, auf die Bank verdrängt wurde.

Nichtsdestotrotz stand Möhwald am gestrigen Freitag besonders im Blickpunkt. Denn laut einem Bericht der “Bild” soll der 22-Jährige im Notizblock des VfB Stuttgart stehen, der sich für die kommende Saison vor allem mit jungen Zweitliga-Spielern mit Potential verstärken möchte.

Weil der erst im letzten Sommer von Rot-Weiß Erfurt gekommene Mittelfeldspieler, der besonders bei Standardsituationen über enorme Qualität verfügt, noch einen Vertrag bis 2018 besitzt, ist ein Wechsel aber eher unwahrscheinlich. Es sei denn, Stuttgart lockt mit einer hohen Ablöse.