1. FC Nürnberg: Interne Lösung auf der rechten Abwehrseite? – Alexander Gorgon kein Thema

Ein Trio soll noch gehen

Der 1. FC Nürnberg ist seinem vor der Winterpause gesetzten Ziel, den zu großen und zu teuren Kader in der Winterpause deutlich zu verkleinern, in den vergangenen Tagen mehrere Schritte näher gekommen. Während der Abgang von Alessandro Schöpf für rund sechs Millionen Euro zum FC Schalke 04 aus sportlicher Sicht schmerzt, wirtschaftlich aber einen Riesensprung darstellt, bedeuten die Wechsel von Stefan Kutschke zu Dynamo Dresden und von Willi Evseev zu Holstein Kiel keine Schwächung. Beide Spieler werden zunächst verliehen und belasten zumindest vorübergehend den Gehaltsetat nicht mehr.

Alexander Gorgon trifft für Austria Wien

Ösi-Bomber. Bislang dementiert der Club ein Interesse an Alexander Gorgon. ©Imago

Mit Timo Gebhart, Robert Koch und Jakub Sylvestr stehen gleichwohl noch immer drei gut verdienende Profis in Lohn und Brot, die der Club gerne noch bis Transferschluss am 1. Februar bei einem anderen Verein sähe. In allen drei Fällen stehen die Zeichen im Moment aber eher nicht auf Abschied.

Mehrere Kandidaten für die Schöpf-Nachfolge

Doch auch ohne weitere Abgänge sind inzwischen finanzielle Mittel vorhanden, um Trainer Rene Weiler den Wunsch nach der einen oder anderen Verstärkung zu erfüllen. Dass ein Nachfolger für Schöpf nicht in den eigenen Reihen zu finden sei, hat Weiler bereits durchblicken lassen, auch wenn Kevin Möhwald die Rolle durchaus zuzutrauen wäre.

Kein Thema ist der in den letzten Tagen gerüchteweise mit dem FCN in Verbindung gebrachte Alexander Gorgon von Austria Wien, dessen Bilanz in der laufenden Saison mit elf Toren und zwei Vorlagen für einen Flügelspieler sehr beachtlich ausfällt. Nürnbergs Sportvorstand Andreas Bornemann, der im “Kicker” (Ausgabe 4/2016 vom 11.01.2016) von “mehreren Optionen” für die Schöpf-Nachfolge sprach, dementierte nun aber auf bild.de ein Interesse am 27-jährigen Österreicher.

Neben einem Kreativspieler soll nach Möglichkeit auch ein rechter Verteidiger kommen, der als Backup für den gesetzten Miso Brecko, für den bislang kein Ersatz vorhanden ist, fungieren soll. Möglicherweise wird aber zugunsten des eigenen Nachwuchses auf einen neuen Rechtsverteidiger verzichtet. Erst einmal darf sich nämlich der 20-jährige Sascha Wenninger, der auch auf der linken Abwehrseite spielen kann, aus der eigenen U21 im Trainingslager in Belek empfehlen.