1. FC Nürnberg: Kommt doch kein Neuer mehr? – Auch Timo Gebhart vor dem Absprung

Abgang Nummer fünf?

Der 1. FC Nürnberg ist in den vergangenen Wochen bei seinem Vorhaben, den zu großen und zu teuren Kader zu verkleinern, einige Schritte vorangekommen und kann in dieser Hinsicht nun gut eine Woche vor Transferschluss wohl noch einen weiteren Erfolg vermelden.

Nach Alessandro Schöpf (FC Schalke 04), Stefan Kutschke (Dynamo Dresden), Willi Evseev (Holstein Kiel) und Jakub Sylvestr (SC Paderborn) deutet sich beim Club ein weiterer Abgang an. So steht Timo Gebhart, der in den letzten Monaten sportlich noch weniger eine Rolle spielte als Kutschke, Evseev und Sylvestr, offenbar vor einem Wechsel zu Steaua Bukarest.

Steaua-Präsident verrät weitgehende Einigung

Wie Steauas Präsident Georghe Becali gegenüber dem TV-Sender „Digisport“ erklärte, sind die Verhandlungen „zu 95 Prozent“ abgeschlossen. Gebhart soll beim 26-fachen rumänischen Meister zunächst einen Vertrag bis zum Ende dieser Saison unterschrieben und will nach wenig erfreulichen, weil auch von Verletzungen durchzogenen Jahren in Nürnberg einen Neustart wagen.

Während Becali weiter erklärte, dass Gebhart keine großen Gehaltsforderungen stelle und der 26-Jährige „egal zu welchen Konditionen“ komme, ist das Interesse Steauas nach Nürnberg aber noch nicht durchgedrungen: „Er steht ja noch bei uns unter Vertrag, bislang hat sich aber niemand gemeldet, weder sein Berater noch ein anderer Verein“, kommentierte Nürnbergs Sportvorstand Andreas Bornemann die Meldungen aus Rumänien gegenüber den „Nürnberger Nachrichten“ noch zurückhaltend.

Kein weiterer Neuer nach Zoltan Stieber?

Sollte auch noch Gebhart gehen, stünde mit Robert Koch nur noch ein Spieler mit begrenzter sportlicher Perspektive im Aufgebot, für den sich bis Transferschluss aber auch noch ein Abnehmer finden könnte.

Unabhängig davon ist im Moment nicht mehr sicher, dass der Club nach Zoltan Stieber noch weitere Neue hinzuholen wird. Nach Informationen der „Bild“ erwägt Trainer Rene Weiler anders als noch vergangene Woche, mit einem unveränderten Kader weiterzuarbeiten.