1. FC Nürnberg: Mikael Ishak vor Debüt

Rückendeckung für torlosen Matavz

Mikael Ishak

Im Mannschaftstraining und heiß auf sein Debüt: Mikael Ishak © Imago

Wenn der 1. FC Nürnberg am Montagabend beim TSV 1860 München antritt, weiß man im Lager der Franken bereits, wie sich die Teams auf den ersten sieben Plätzen geschlagen haben und ob der aktuelle Rückstand von sieben Punkten auf den dritten Platz verkürzt werden kann.

Unabhängig davon will der Club bei den Löwen aber nach dem 2:0 bei Fortuna Düsseldorf vor Weihnachten und dem 3:2 beim 1. FC Heidenheim am vorvergangenen Wochenende den dritten Auswärtssieg in Folge, mit dem auch Rang eins in der Auswärtstabelle untermauert würde.

Ich möchte der Mannschaft helfen. (Mikael Ishak)

Mithelfen kann dabei erstmals Winter-Einkauf Mikael Ishak, der am gestrigen Dienstag nach überstandenen Knieproblemen und einem individuellen Aufbautraining erstmals mit den Kollegen übte. „Ich möchte der Mannschaft helfen. Aber vielleicht muss ich noch etwas warten“, macht der 23 Jahre alte Angreifer in der Nürnberger Zeitung kein Geheimnis daraus, auf sein Debüt im neuen Trikot zu brennen, zeigt sich gleichzeitig aber geduldig und würde Verständnis für eine Reservistenrolle aufbringen.

Keine Zweifel an Matavz

Gesetzt im Club-Angriff ist unterdessen Tim Matavz, obwohl es für den Slowenen im neuen Jahr noch nicht wieder richtig rund läuft. Der vom FC Augsburg ausgeliehene Stürmer, dessen Weiterverpflichtung finanziell nur schwerlich zu stemmen sein wird, hatte zwar in den bisherigen drei Partien durchaus seine Chancen, ist 2017 aber noch torlos.

Sorgen um Matavz macht sich Trainer Alois Schwartz indes keine und stärkt dem immerhin schon fünffachen Torschützen der laufenden Saison den Rücken: „Ihm fehlt nach seiner Verletzungspause vielleicht noch ein wenig die Sicherheit. Wichtig ist doch, dass er überhaupt zu Chancen kommt. Wäre das nicht so, müssten wir uns Gedanken machen.“

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