1. FC Nürnberg: Muss Miso Brecko auf die Bank?

Stammplatz des Kapitäns wackelt

Miso Brecko

Nicht in Form: Miso Brecko (l.) © Imago

Wenn der 1. FC Nürnberg am morgigen Samstag Erzgebirge Aue zu einem enorm wichtigen Heimspiel erwartet, wird Trainer Michael Köllner seine Mannschaft wohl gleich auf mehreren Positionen verändert auf den Platz schicken. Mit Kevin Möhwald, Ondrej Petrak und Thorsten Kirschbaum sind drei Stammkräfte nach Verletzungspausen sicher wieder dabei und auch bei Georg Margreitter besteht die Chance auf das Comeback.

Andere Akteure müssen dann natürlich weichen und es ist nicht ausgeschlossen, dass es neben jüngeren Spielern auch gestandene Profis trifft. Etwa Miso Brecko, er auf der rechten Abwehrseite seit Wochen fahrig agiert, an mehreren Gegentoren zumindest nicht unbeteiligt war und sich im Spiel nach vorne zu viele Ballverluste erlaubt.

Darf Kammerbauer hinten rechts ran?

„Grundsätzlich sollten wir nicht das Füllhorn über Miso ausschütten. Das wäre ungerecht ihm gegenüber“, stützt Trainer Köllner seinen Kapitän auf nordbayern.de zwar einerseits, macht aber andererseits auch kein Geheimnis daraus, dass Breckos Spiel zuletzt „Licht und Schatten“ aufwies.

Grundsätzlich sollten wir nicht das Füllhorn über Miso ausschütten. (Michael Köllner)

Nicht ausgeschlossen deshalb, dass auf der rechten Abwehrseite gegen Aue Patrick Kammerbauer den Vorzug erhält, der zuletzt gegen St. Pauli im defensiven Mittelfeld noch einer der wenigen Lichtblicke war. Der Youngster scheint im Moment nicht nur besser drauf als Brecko, sondern genießt beim Publikum auch deutlich mehr Kredit. Und das könnte nicht unwichtig sein, sollte es am Samstag nicht gleich rund laufen.

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