1. FC Nürnberg: Raphael Schäfer vor Rückkehr – Patrick Rakovsky wäre “sehr enttäuscht”

Nach dem 4:0 beim 1. FC Union Berlin vor der Länderspielpause erwartet der 1. FC Nürnberg am Montag Fortuna Düsseldorf zum Duell zweier Teams, die im Sommer zu den heißesten Aufstiegskandidaten gezählt wurden. Weder der Club noch die Fortuna konnte die Erwartungen bislang erfüllen, wobei man in Nürnberg inzwischen guter Dinge ist, dass der Erfolg an der Alten Försterei der Brustlöser war und die neuformierte Mannschaft nun durchstarten kann.

Neben zahlreichen Neuzugängen spielen im Team von Trainer Valerien Ismael weiterhin auch altgediente Profis eine wichtige Rolle. So wie Torhüter Raphael Schäfer, der die letzten beiden Partien wegen eines im Training erlittenen Muskelhüllen-Risses verpasst hat. Der 35-Jährige ist inzwischen wieder fit und rechnet fest damit, am Montag von Beginn an aufzulaufen.

Sein in Berlin starker Vertreter Patrick Rakovksy würde dann wieder ins zweite Glied zurückkehren. Der 21-Jährige, der in der Saisonvorbereitung den als offen ausgerufenen Konkurrenzkampf mit Schäfer verloren hat, hat sich mit seiner Rückversetzung auf die Bank aber noch nicht abgefunden und hofft darauf, weiterhin das Vertrauen von Coach Ismael zu erhalten: “Es wäre eine ziemlich große Enttäuschung für mich, wenn ich nicht spielen sollte. Ich habe in Berlin gezeigt, was ich kann und ein sehr gutes Spiel gemacht”, so Rakovksy im “Kicker”, der bei seinem ersten Einsatz gegen den FSV Frankfurt (0:1) beim Gegentor keine gute Figur abgegeben hatte.

Für den Fall, dass er auch in dieser Saison nicht den Sprung zur Nummer eins schaffen sollte, erwägt Rakovsky trotz Vertrages bis 2017 Konsequenzen: “Ich wäre sehr enttäuscht, und dann würde ich auch über einen Wechsel nachdenken. Aber ich werde nicht als Nummer 4 zum FC Bayern gehen und auch nicht in die Regionalliga wechseln, nur damit ich spiele.”