1. FC Nürnberg: Verhandlungen laufen – Bis Sonntag Klarheit bei Peniel Mlapa und Robert Koch

Für die Verantwortlichen des 1. FC Nürnberg um Sportvorstand Martin Bader, den Sportlichen Leiter Wolfgang Wolf und Trainer Valerien Ismael ist zwei Wochen vor dem Saisonstart gegen Erzgebirge Aue an eine Verschnaufpause nicht zu denken. Während Ismael mit seinem Team am Feinschliff arbeitet, sind Bader und Wolf bemüht, dem französischen Fußball-Lehrer weitere Qualität zur Verfügung zu stellen und wollen noch an diesem Wochenende Ergebnisse liefern.

Nachdem der Wechsel von Robert Mak zu PAOK Saloniki für kolportierte 400.000 Euro seit Freitag perfekt ist und die finanziellen Möglichkeiten auf dem Transfermarkt noch einmal erweitert, will der Club nach Informationen der „Nürnberger Zeitung“ bei den Personalien Peniel Mlapa und Robert Koch bis zum morgigen Sonntag Klarheit schaffen.

Mit dem 23 Jahre alten Mlapa scheint sich Nürnberg bereits weitgehend einig zu sein, allerdings noch nicht mit Borussia Mönchengladbach, das einen bis 2016 laufenden Vertrag mit dem früheren U21-Nationalstürmer besitzt. Knackpunkt in den Verhandlungen zwischen beiden Vereinen ist laut „Kicker“ der Nürnberger Wunsch nach einer Kaufoption im Anschluss an eine für ein Jahr angelegte Ausleihe, wohingegen Gladbach dem FCN keine entsprechende Klausel einräumen möchte. Eine Einigung ist aber dennoch weiterhin nicht unwahrscheinlich, zumal Mlapa in Mönchengladbach sportlich praktisch keine Perspektive mehr hat.

Anders sieht es aus beim 28 Jahre alten Koch, der bei Dynamo Dresden nach zwei durchwachsenen Jahren durchaus wieder eine Führungsrolle einnehmen könnte. Und der Zweitliga-Absteiger scheint aktuell nicht gewillt, Koch ein Jahr vor Vertragsende ziehen zu lassen. „Wir haben nach Rücksprache mit dem Trainerteam entschieden, dass Robert im Moment für uns unverzichtbar ist“, erneuerte Sportchef Ralf Minge den Dresdner Standpunkt, der aber ins Wackeln geraten könnte, wenn Nürnberg das bereits abgegebene Angebot noch einmal erhöht oder wenn Dynamo einen Ersatz für die Offensive findet.