1. FC Union Berlin: Christopher Lenz soll kommen – Klare Ansage für Christopher Quiring

Gespräche mit Gladbach laufen

Nach neun Tagen Trainingslager im spanischen Oliva Nova kehrte der 1. FC Union Berlin am späten Montagabend in die Heimat zurück, wo nun die letzten knapp drei Wochen Vorbereitung auf den Start in die Restrückrunde absolviert werden. Mit dabei sind Torhüter Jakob Busk (FC Kopenhagen) und Innenverteidiger Emanuel Pogatetz (Columbus Crew), die Trainer Sascha Lewandowski in den letzten Wochen als Neuzugänge begrüßen konnte.

Geht es nach Lewandowski, dann käme zu diesem Duo zeitnah noch ein weiterer Neuer hinzu. Lewandowski machte gegenüber bild.de nicht zum ersten Mal kein Geheimnis daraus, Gefallen an Christopher Lenz gefunden zu haben. Der 21 Jahre alte Linksverteidiger, der bislang für die zweite Mannschaft von Borussia Mönchengladbach in der Regionalliga spielte, ist vergangene Woche zum Probetraining nach Spanien nachgereist und bestätigte dort die positive Meinung Lewandowskis.

Nach Möglichkeit soll Lenz zeitnah einen Vertrag bei den Eisernen unterschreiben, wobei es laut Lewandowski noch Details mit der Borussia zu klären gibt, was allerdings durchaus möglich scheint: “Bei ihm müssen wir mit Gladbach auf einen Nenner kommen. Er hat noch fünf Monate Vertrag, die Zusage, dass ihm bei einem entsprechenden Angebot keine Steine in den Weg gelegt werden.” Erste Gespräche zwischen beiden Vereinen haben bereits stattgefunden. Für den Fall, dass wider Erwarten keine Einigung erzielt werden kann, bringt Lewandowski auch die Möglichkeit einer ablösefreien Verpflichtung im Sommer ins Spiel, mit der ein gewisser Druck auf Gladbach aufgebaut wird.

Quiring ohne Perspektive

Während man wohl davon ausgehen kann, dass Lenz in Bälde auch offiziell zur Belegschaft der Eisernen zählen wird, ist die Zukunft von Christopher Quiring weiterhin offen. Nach dem gescheiterten Wechsel zu Energie Cottbus trainiert das Union-Eigengewächs weiterhin mit, doch große Chancen auf Einsätze hat Quiring unter Lewandowski nicht.

Vielmehr gab es nun vom Coach noch einmal eine klare Ansage an den 25-Jährigen: “Er gibt sich im Training Mühe, kennt aber meine Ansicht. Ich finde es wichtig, dass man ihm signalisiert, woran er ist – wie seine Situation ist. Er kann selbst überlegen, was er macht. Ich glaube, dass es ihm gut täte, dass er jetzt etwas anderes macht”, legte Lewandowski Quiring sehr deutlich einen Vereinswechsel nahe.