25. Spieltag: Paderborn vs. Fürth – Tipp, Prognose & Aufstellungen

Ernstfall nach nur zwei Tagen Vorbereitung

Die Entlassung von Stefan Effenberg beim SC Paderborn war während der englischen Woche das Thema schlechthin in der 2. Bundesliga. Nachdem die Amtszeit des früheren Nationalspielers nach nur viereinhalb Monaten nun beendet ist, kann und muss man sich beim Bundesliga-Absteiger wieder ganz auf die Mission Klassenerhalt konzentrieren, dürfte es unter dem neuen Coach Rene Müller doch weitaus weniger Nebenkriegsschauplätze geben.

Im Rahmen des 25. Spieltages feiert der in der Vergangenheit bereits als Interimstrainer in Erscheinung getretene Müller nun seine Premiere, hatte allerdings nach seiner offiziellen Vorstellung lediglich zwei Tage Zeit, die Partie gegen die SpVgg Greuther Fürth vorzubereiten. Und diese hat enorme Bedeutung, gilt es doch, den Rückstans von fünf Punkten ans rettende Ufer zu verkleinern und im Idealfall den zwei Zähler entfernten Relegationsplatz zurückzuerobern.

Fürth steht derweil auf Rang acht und mit zwölf Punkten Rückstand auf den dritten sowie elf Zählern Vorsprung auf den 16. Platz jenseits von Gut und Böse. Zu verschenken haben die Franken in der Benteler-Arena aber natürlich dennoch nichts.

Vergrößert Sebastian Freis die Paderborner Sorgen? © Imago

Vergrößert Sebastian Freis die Paderborner Sorgen? © Imago

SC Paderborn: Heinloth fehlt gesperrt

Schon nach den Auftaktpleiten im neuen Jahr beim SV Sandhauen (0:1) und gegen den 1. FC Kaiserslautern (0:4) stand Effenbergs Entlassung unmittelbar bevor, ehe der einstige Weltklassespieler Präsident Wilfried Finke davon überzeugte, mit verändertem Konzept die Wende schaffen zu können.

Und in der Tat ging es mit einer Fokussierung auf die physische Komponente unter Vernachlässigung einer attraktiven Spielweise leicht aufwärts. Bei Arminia Bielefeld gab es immerhin ein 1:1 und gegen Spitzenreiter RB Leipzig (0:1) wäre ein Sieg nicht unverdient gewesen, ehe am Dienstag auch beim Karlsruher SC (0:0) gepunktet wurde.

Wegen der zumindest ordentlichen Leistung dürfte der neue Trainer Müller weitgehend der Elf vom Dienstag vertrauen, muss aber den gelbgesperrten Rechtsverteidiger Michael Heinloth ersetzen. Während unter Effenberg wohl der junge Khaled Narey nachgerückt wäre, ist nach dem Trainerwechsel nun auch eine neue Chance für Routinier Marcel Ndjeng vorstellbar.

Wahrscheinlich ist darüber hinaus noch ein Wechsel im Angriff, wo Jakub Sylvestr völlig enttäuschte und Nicklas Helenius trotz einiger ausgelassener Großchancen bislang den deutlich besseren Eindruck hinterlassen hat. Nicht gänzlich auszuschließen ist indes auch eine Doppelspitze mit Helenius und Sylvestr. Und auch Mahir Saglik, der nach seiner Suspendierung im Dezember im ersten Training unter Müller etwas überraschend wieder mitwirkte, könnte eine Option sein.

SpVgg Greuther Fürth: Stiepermann-Ausfall als Handicap

Nach nur einem Punkt aus den fünf Partien vom 16. bis zum 20. Spieltag ging bei der SpVgg Greuther Fürth durchaus die Angst vor einer Verwicklung in den Abstiegskampf um, doch dank immerhin sieben Punkten aus den letzten vier Partien ist nun ein Polster vorhanden, das kaum mehr verspielt werden kann und Trainer Stefan Ruthenbeck in Ruhe arbeiten lässt.

Natürlich wollen die Franken am Ende aber so gut wie möglich dastehen und in der Tabelle vielleicht noch den einen oder andere Platz gut machen. Dafür wären Punkte in Paderborn sicherlich hilfreich, wobei die Vorbereitung durch den Trainerwechsel beim Gegner sicherlich nicht erleichtert wurde.

Im Vergleich zum 2:0-Sieg am Dienstag gegen den 1. FC Union Berlin sind Veton Berisha und Robert Zulj nach abgesessenen Gelbsperren wieder verfügbar, wohingegen diesmal Marco Stiepermann wegen der fünften gelben Karte passen muss. Und als einer der herausragenden Spieler der letzten Wochen hinterlässt Stiepermann fraglos eine Lücke, die Ruthenbeck versuchen dürfte, mit Zulj zu schließen. Dem anderen Rückkehrer Berisha droht hingegen zunächst die Bank, nachdem Zlatko Tripic und Johannes Wurtz ihre Chance gegen Union nutzen konnten.

Tipps & Aufstellungen zum Spiel

Wett Tipps: Neue Besen kehren gut und jede Serie hat einmal ein Ende… es gibt jede Menge Fußball-Weisheiten, die auf einen Sieg des SC Paderborn hindeuten, der sich indes schon in den letzten Spielen nicht schlecht präsentiert hat und seinen Negativlauf gegen eine sicherlich nicht deutlich stärkere Fürther Mannschaft durchaus beenden könnte. Wir glauben dran und empfehlen die Quote 2,80 von Bet3000. Hier mit Höchstquote wetten & 100% gratis auf deine Einzahlung erhalten!

Nach nur einem Paderborner Tor in den letzten sieben Spielen ist allerdings kaum mit einem Offensivfeuerwerk zu rechnen. Vielmehr dürfte auch unter neuer Leitung die oberste Priorität erst einmal darauf liegen, hinten gut zu stehen, was bei nur zwei Gegentoren in den jüngsten drei Spielen schon gut geklappt hat. Eine Wette auf eine eher torarme Partie mit der Quote 1,80 von Bet3000 ist daher sicherlich eine interessante Option. Hier mit Höchstquote wetten & 100% gratis auf deine Einzahlung erhalten!

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Samstag, 13 Uhr), Free-TV-Highlights ab 18.30 Uhr in der ARD-Sportschau

Weitere Tipps & Quoten

TippBestquote 
Sieg Paderborn2,80Jetzt wetten!
Sieg Fürth2,70Jetzt wetten!
Unentschieden 3,50Jetzt wetten!
Sieg Paderborn mit min. 2 Toren Differenz6,00Jetzt wetten!
Gesamt-Tore Over 2,52,00Jetzt wetten!
Beide Teams treffen1,80Jetzt wetten!

Paderborn-Fuerth-Aufstellungen