Arminia Bielefeld: Jürgen Kramny fordert Verstärkungen

Aktuell aber kein Freiraum im Etat

Jürgen Kramny

Jürgen Kramny möchte Führungsspieler für das Mittelfeld © Imago

Mit der 1:2-Niederlage am Sonntag gegen Dynamo Dresden, mit der eine Serie von drei Heimsiegen in Folge ein Ende fand, hat es Arminia Bielefeld verpasst, über dem Strich zu überwintern. Mit 14 Zählern stehen die Ostwestfalen auf dem Relegationsplatz und müssen trotz ordentlicher neun Punkte in den sieben Spielen seit der Trennung von Trainer Rüdiger Rehm wohl mit Abstiegskampf bis zum Schluss rechnen.

Wir brauchen dringend Spieler, die die Zügel in die Hand nehmen. (Jürgen Kramny)

Um dann anders als im Winter mindestens auf dem 15. Platz zu stehen, wünscht sich Coach Jürgen Kramny in den kommenden Tagen und Wochen Verstärkungen: „Auf der Sechser- und Achter-Position brauchen wir dringend Spieler, die die Zügel in die Hand nehmen“, fordert der 45 Jahre alte Fußball-Lehrer via Bild recht offensiv neues Personal, wobei dem Boulevard-Blatt zufolge auch die sportliche Leitung entsprechenden Bedarf sieht.

Hilft ein Sponsor?

Das Problem ist aber, Neuverpflichtungen finanziell zu stemmen. Sportgeschäftsführer Samir Arabi hat in den letzten Wochen stets betont, dass es Neuzugänge im Winter nur dann geben wird, wenn auch Akteure den Verein verlassen und so Freiraum im Etat schaffen.

In „Bild“ wiederholte Arabi nun diesen Stand der Dinge, brachte aber auch noch die Möglichkeit ins Gespräch, dass ein Sponsor bei Transfers einspringt. Letztlich dürften beide Varianten für die Arminia nicht leicht umzusetzen sein, aber mit Blick auf die Notwendigkeit und einen noch deutlich teureren Abstieg darf man dennoch davon ausgehen, dass Kramnys Forderungen erfüllt werden.