Arminia Bielefeld: Neuer Trainer bis spätestens Mittwoch

Jeff Saibene weiter der Favorit?

Jeff Saibene

Weiter ein heißes Thema in Bielefeld: Jeff Saibene © Imago

Wie schon im Herbst nach der Trennung von Rüdiger Rehm hat Arminia Bielefeld auch nach der Entlassung von Jürgen Kramny direkt einen Sieg eingefahren. Wie damals beim 1:0-Sieg im DFB-Pokal bei Dynamo Dresden feierte Interimscoach Carsten Rump am Freitagabend mit dem 2:0-Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern erneut einen erfolgreichen Einstand und nährte die Hoffnung der Ostwestfalen auf den Klassenerhalt.

„Mir war es ganz wichtig, dass wir das Stadion und unsere Fans wieder auf unsere Seite bekommen und das haben wir geschafft. In der ersten Hälfte haben wir uns defensiv gut verhalten und das Spiel ausgeglichen gestaltet. Im zweiten Abschnitt hat uns unser frühes 1:0 geholfen. Die Fans hatten einen großen Anteil an dem Sieg“, zeigte sich Rump auf der vereinseigenen Webseite naturgemäß sehr zufrieden mit dem wichtigen Dreier.

Keine interne Dauerlösung

Für Rump war es allerdings schon wieder der letzte Auftritt in der ersten Reihe, scheidet der 35-Jährige doch mangels Fußball-Lehrer-Lizenz als Dauerlösung aus. Schon in der kommenden Woche soll Rump wieder ins zweite Glied rücken, wie Sport-Geschäftsführer Samir Arabi gegenüber der Neuen Westfälischen verriet: „Es kommt auf jeden Fall ein neuer Trainer von außen – bis Mittwoch oder früher. Rump und Hille bleiben Co-Trainer.“

Es kommt auf jeden Fall ein neuer Trainer von außen. (Samir Arabi)

Klar ist mit dieser Aussage auch, dass es keine Lösung mit U19-Trainer Uwe Grauer und Rump geben wird. Vielmehr bleibt der Luxemburger Jeff Saibene ein ganz heißer Kandidat. Dessen Verein, der FC Thun, betonte am Freitag in einer offiziellen Stellungnahme allerdings, dass Saibene entgegen anderslautender Meldungen noch keine Freigabe für einen Wechsel nach Bielefeld erteilt wurde. Zudem seien sich auch Saibene und die Arminia keineswegs einig.

Entscheidung zu Beginn der neuen Woche?

Bis zum Spiel am Sonntag gegen den FC St. Gallen will man in Thun Ruhe haben und auch Saibene ist laut seiner Aussage in der „Neuen Westfälischen“ auf seinen aktuellen Arbeitgeber fokussiert: „Dieses Spiel hat absolute Priorität für mich.“

Darüber hinaus äußerte sich Saibene lediglich sehr zurückhaltend, ließ sich damit aber auch alle Möglichkeiten offen. Gut möglich, dass die Personalie noch am Sonntag oder zu Beginn der neuen Woche Fahrt aufnimmt.

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