Der Liga-Zwei Aufreger des 29. Spieltags

Schiedsrichter verweigert Aue gleich zwei Strafstöße

Schiedsrichter Arne Aarnink verweigerte Aue zwei Elfmeter.

Pures Unverständnis: Nicky Adler (l.) und Dimitrij Nazarov (Mitte) beschweren sich bei Schiri Aarnink. ©Imago/Zink

Die Siegesserie des FC Erzgebirge Aue hat im Frankenland ein Ende gefunden: Am Karsamstag mussten sich die „Veilchen“ beim 1. FC Nürnberg mit 1:2 geschlagen geben. Es war die erste Niederlage unter dem neuen Trainer Domenico Tedesco, zuvor feierten die Sachsen drei Siege am Stück. Zur Pleite in Nürnberg hätte es allerdings nicht unbedingt kommen müssen, denn Schiedsrichter Arne Aarnink beurteilte zwei entscheidende Situationen falsch.

Erst Trikot-Zupfer, dann die Beine weggezogen

Zunächst die 32. Minute: Nürnbergs Dave Bulthuis befindet sich im Zweikampf mit Aues Pascal Köpke. Dabei zieht der „Club“-Verteidiger eindeutig am Trikot des Stürmers, der daraufhin zu Fall kommt. Im Nachhinein wird auch Schiri Aarnink eingesehen haben, dass er hier auf den Punkt hätte zeigen müssen.

Die gleiche Erkenntnis dürfte der Unparteiische aus der Szene in der 74. Minute ziehen: Dort traf Tobias Kempe seinen Gegenspieler Sebastian Hertner klar am Bein, auch hier wäre ein Elfmeter die richtige Entscheidung gewesen. Zwei Situationen, die dem Spiel eine entscheidende Wende hätten geben können – vor allem, wenn man bedenkt, wie zuverlässig Dimitrij Nazarov zuletzt Strafstöße verwandelt hat.

Allerdings gehört zur ganzen Wahrheit, dass Erzgebirge Aue die Partie auch ohne die beiden Fehlentscheidungen hätte gewinnen können. Schließlich spielten die „Veilchen“ nach dem Platzverweis gegen Nürnbergs Patrick Kammerbauer fast eine Halbzeit lang in Überzahl. Trotzdem kassierten sie kurz vor Schluss noch das 1:2.

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