Dynamo Dresden: Marc Wachs nach Not-OP außer Lebensgefahr

Verteidiger wurde Opfer eines Verbrechens

Ralf Minge

„Geschockt, fassungslos und tief betroffen“: Ralf Minge © Imago

Die Freude bei Dynamo Dresden über den 2:1-Sieg am Sonntag bei Arminia Bielefeld zum Abschluss eines traumhaft verlaufenen Jahres wird seit dem gestrigen Dienstag von einer schlimmen Nachricht überlagert. Wie die SGD am späten Abend auf ihrer Webseite bekannt gab, wurde Linksverteidiger Marc Wachs Opfer eines Verbrechens.

Der 21-Jährige wurde am Dienstagmorgen in Wiesbaden bei einem Überfall auf den Kiosk seiner Tante angeschossen und musste notoperiert werden. Nach Angaben von Dynamo befindet sich Wachs aber glücklicherweise nicht in Lebensgefahr. Wachs‘ 59-jährige Tante wurde wurde bei dem Angriff, dessen Hintergründe noch unklar sind, getötet. Wachs‘ Onkel kam schwer verletzt ins Krankenhaus und ist inzwischen außer Lebensgefahr.

Offizielles Statement von Ralf Minge

Während die Polizei nach dem Täter sucht, äußerte sich Dynamo-Sportgeschäftsführer Ralf Minge stellvertretend für den gesamten Verein: „Wir sind geschockt, fassungslos und tief betroffen. Die gesamte Dynamo-Familie steht hinter Marc und seiner Familie. Wir werden da sein, wo immer unsere Hilfe und Unterstützung gebraucht werden. Marc, seine Familie und der Genesungsprozess, sowohl körperlich als auch seelisch, stehen jetzt allein im Vordergrund. Alles andere spielt keine Rolle. Ich möchte Marc, seiner Familie und allen Angehörigen auch auf diesem Wege nochmals unser tiefes Mitgefühl ausdrücken. Wir bitten ausdrücklich darum, die Privatsphäre von Marc und seiner Familie jetzt mehr denn je zu respektieren.“

Wir sind geschockt, fassungslos und tief betroffen. (Ralf Minge)

Wachs kam im Sommer von der zweiten Mannschaft des 1. FSV Mainz 05 nach Dresden, wartet bislang aber noch auf seinen ersten Einsatz im Dynamo-Trikot.