FC St. Pauli: Enis Alushi lässt Zukunft weiter offen – Defensive für die neue Saison steht

Hornschuh bleibt bis 2020

Bei seiner ablösefreien Verpflichtung im vergangenen Sommer galt Marc Hornschuh eigentlich als Kaderergänzung, doch schnell hat sich der 25-jährige Defensiv-Allrounder als Rechtsverteidiger des FC St. Pauli festgespielt. Wenig überraschend verlängerte der Kiez-Klub den zunächst nur für ein Jahr geschlossenen Vertrag jetzt gleich bis ins Jahr 2020.

“Marc ist sportlich wie charakterlich ein ganz toller Junge. Er hat hier auf Anhieb Fuß gefasst. Wir sehen bei ihm trotz seiner guten Leistungen noch weiteres Entwicklungspotential. Als Typ hat er auch das Zeug, eine Führungsrolle in der Mannschaft einzunehmen”, sieht Trainer Ewald Lienen laut seinem Statement auf der offiziellen Vereinshomepage in Hornschuh einen Eckpfeiler für die Zukunft.

Ausstiegsklausel bei Sobiech

Mit der Verlängerung von Hornschuh steht nun die gesamte Stamm-Defensive dieser Saison zumindest bis 2017 unter Vertrag, wobei hinter dem Verbleib von Lasse Sobiech aufgrund einer Ausstiegsklausel aber noch ein Fragezeichen zu setzen ist. Mit Innenverteidiger Philipp Ziereis, Linksverteidiger Daniel Buballa und Torwart Robin Himmelmann kann St. Pauli aber die nächste Spielzeit planen.

Ob das auch für Enis Alushi gilt, ist weiterhin offen. Nachdem der Mittelfeldspieler genau wie Sebastian Maier die vom Verein gesetzte Frist verstreichen ließ, wurde das Angebot zur Verlängerung erst einmal zurückgezogen. Anders als bei Maier, den es wie Lennart Thy (Werder Bremen) ablösefrei in die Bundesliga zieht, scheint bei Alushi das letzte Wort aber noch nicht gesprochen.

Der 30-Jährigen soll zwar aus privaten Gründen mit einer Rückkehr in den Westen liebäugeln und wurde in den letzten Monaten immer wieder mit seinem Ex-Klub SC Paderborn in Verbindung gebracht, doch noch ist nichts entschieden: “Meine Überlegung im Kopf, wie es mit mir und meiner Familie weitergehen soll, ist noch nicht vollständig beendet.” Und auch die Tür auf St. Pauli ist wohl noch nicht zu: “Es ist so  abgesprochen, dass sich beide Seiten nach Alternativen umhören”, schließt Alushi gegenüber der “Hamburger Morgenpost” derzeit nichts aus.

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