FC St. Pauli: Mit Not-Defensive nach Duisburg? – Ziereis und Sobiech fraglich

Neun Akteure fehlen kurzfristig im Training

Nach der 1:3-Heimniederlage gegen den FSV Frankfurt, die den guten Start ins neue Jahr mit Siegen bei der SpVgg Greuther Fürth (2:0) und gegen RB Leipzig (1:0) ein Stück weit entwertete, steht für den FC St. Pauli am Sonntag bei Schlusslicht MSV Duisburg eine unangenehme Aufgabe an.

Beim Tabellenletzten treten die Braun-Weißen als Favorit an, doch mit dieser Rolle hatte die Mannschaft von Trainer Ewald Lienen in dieser Saison schon vor der Pleite gegen Frankfurt mehrfach Probleme. Und nun droht in Duisburg auch noch der Ausfall mehrerer Akteure, die am vergangenen Wochenende noch in der Startelf standen. Am Donnerstag brachten mit Waldemar Sobota, Philipp Ziereis, Jan-Philipp Kalla, Leroy Mickels und Philipp Heerwagen gleich fünf Spieler das Training wegen leichter Blessuren ab, wobei alle fünf laut Vereinsangaben nicht ernsthaft verletzt sind.

Weil mit Lasse Sobiech, Ryo Miyaichi, Okan Kurt und Nico Empen zugleich noch vier Akteure krankheitsbedingt gar nicht trainieren konnten, muss Coach Lienen aber derzeit mächtig improvisieren und sich für den Fall wappnen, dass es für den einen oder anderen bis Sonntag doch nicht reicht.

Nehrig und Hornschuh als Alternativen

Im Training probierte Lienen, dem neben Sobiech und Ziereis mit Sören Gonther (Außenbandteilriss im Knie) ein weiterer Innenverteidiger fehlt, den zuletzt vor der Abwehr aufgebotenen Bernd Nehrig und Rechtsverteidiger Marc Hornschuh im Abwehrzentrum auf.

Wie die Not-Defensive in Duisburg aussehen würde, scheint damit klar, wobei die Hoffnung aber große ist, doch mit dem bewährten Innenverteidiger-Duo Ziereis / Sobiech beginnen zu können. Möglich, dass schon das Training am heutigen Freitag die größten Befürchtungen zerstreut.