FC St. Pauli: Sören Gonther wieder da – Testspielpleite gegen Hannover 96

Lienen trotz 1:4 nicht unzufrieden

Wie einige andere Zweitligisten hat auch der FC St. Pauli den gestrigen Donnerstag zu einem Testspiel vor dem Osterwochenende genutzt. Die Kiez-Kicker trafen in Barsinghausen auf Bundesliga-Schlusslicht Hannover 96 und kassierten am Ende eine deutliche 1:4-Niederlage.

Fafa Picault brachte St. Pauli zwar schon nach vier Minuten in Führung, doch noch vor der Pause drehten Felix Klaus und Hugo Almeida per Elfmeter die Partie zugunsten der Niedersachsen, die im zweiten Durchgang in Person von Artur Sobiech zwei weitere Treffer nachlegten.

St. Pauli-Coach Ewald Lienen zeigte sich auf der vereinseigenen Webseite trotz der hohen Niederlage nicht gänzlich unzufrieden mit dem Auftritt seines Teams: „Das Ergebnis ist am Ende zu hoch ausgefallen. Das spiegelt nicht die Partie wider. Wir hatten viele gute Aktionen nach vorne, machen allerdings die Tore nicht. Positiv war, dass eine ganze Reihe an Spielern wieder Spielpraxis sammeln konnte und diese auch gut genutzt hat.“

Gonther wieder eine Alternative

Lienen, der auf einige Stammkräfte verzichtete und vornehmlich der zweiten Reihe Gelegenheit gab, sich zu zeigen, dürfte sich besonders über das Comeback von Sören Gonther gefreut haben. Der 29 Jahre alte Innenverteidiger stand 90 Minuten lang auf dem Platz und ist damit nach langer Leidenszeit wieder eine Alternative.

Nach einem am 3. Spieltag erlittenen Muskelbündelriss in der Wade kam der Kapitän im Herbst zwar zu fünf Einsätzen, doch vor dem Pflichtspielauftakt im neuen Jahr erlitt Gonther einen Außenbandriss im rechten Knie, der abermals eine wochenlange Zwangspause zur Folge hatte.

Nun aber ist Gonther wieder da und erhöht automatisch den Druck auf den in den vergangenen Wochen nicht immer überzeugenden, mangels Konkurrenz aber dennoch neben Lasse Sobiech gesetzten Philipp Ziereis.

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