Fortuna Düsseldorf: Hinrunden-Rückblick

So lief der 1. Teil der Saison 2016/17

Rouwen Hennings zieht ab.

Erwies sich als guter Griff für Fortuna Düsseldorf: Stürmer Rouwen Hennings. ©Imago

In der vergangenen Saison ist Fortuna Düsseldorf nur um Haaresbreite am Abstieg in die 3. Liga vorbeigeschrammt. Von daher war das primäre Ziel für diese Spielzeit, nichts mit dem Tabellenkeller zu tun zu haben. Und nach der Hälfte der Saison kann man konstatieren, dass das bisher ganz gut gelungen ist: Die Fortunen sind Achter, haben 25 Punkte auf dem Konto und damit elf Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Wie die Hinrunde der Düsseldorfer im Einzelnen verlief, was gut und was schlecht war, könnt Ihr in unserem Rückblick noch einmal nachlesen!

Auswärts-Liebhaber

Schon der Start war für einen Fast-Absteiger der Vorsaison ganz in Ordnung. Zwar wurde von den ersten vier Partien nur eine gewonnen, dafür aber eben auch keine einzige verloren. Und mit jenem Sieg konnte F95 gleich überraschen, schlug es doch den Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart im eigenen Stadion mit 1:0. Grundsätzlich lässt sich nach der Hinrunde aber festhalten, dass sich die Rheinländer auswärts fast noch ein bisschen wohler fühlen: Zwölf Heim-Zählern stehen 13 Punkte in der Fremde gegenüber. Damit ist Düsseldorf das viertbeste Auswärtsteam der Liga, zudem hat keine Mannschaft auf Reisen weniger Gegentore kassiert (7).

Nach besagtem Saisonauftakt wurde der Heimsieg gegen Bochum von zwei Niederlagen auf fremden Plätzen eingerahmt. Zwischen dem 9. und 11. Spieltag gelangen der Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel dann aber gegen 1860 München, Bielefeld und Union Berlin drei Erfolge in Serie. Hinten raus verlor die Fortuna nur eines der letzten fünf Spiele vor Weihnachten, auf der anderen Seite gab es in diesem Zeitraum aber auch nur einen Sieg. Trotzdem: Insgesamt wird man in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt sicher zufrieden sein mit den gezeigten Leistungen in der Hinrunde.

Auf der Suche nach dem Kopfballtor

Coach Funkel darf vor allem mit seiner Hintermannschaft einverstanden sein, denn die Fortunen wussten defensiv fast durchweg zu überzeugen: In Sachen Gegentoren (16) mussten nur Heidenheim, Würzburg und Kaiserslautern noch weniger hinnehmen. Torwart Michael Rensing konnte dementsprechend auch schon 8-mal seinen Kasten sauber halten, besser war in dieser Hinsicht nur Heidenheims Kevin Müller (9-mal „zu Null“).

Das Ganze kommt insofern leicht überraschend, als dass Düsseldorf oftmals lieber den Gegner das Spiel machen lässt: Nur Bielefeld hat durchschnittlich noch weniger Ballbesitz. Aber damit sind die Rheinländer bisher ja ganz gut gefahren. Ein Problem ist die offensive Durchschlagskraft: Nur 20 eigene Treffer sind nun wahrlich kein Top-Wert. Darüber hinaus hat die Fortuna als nur eine von zwei Mannschaften in der 2. Bundesliga kein einziges Tor per Kopf erzielt – ansonsten passierte das lediglich den Münchner „Löwen“.

Aber: Die Düsseldorfer haben zumindest einen Mann in ihren Reihen, der sich mit entscheidenden Toren gut auskennt. Ihlas Bebou hat zwar „nur“ vier Tore markiert, davon waren aber satte drei sogenannte Game-Winner. Wenn nun vielleicht neben Bebou und Rouwen Hennings noch weitere F95-Spieler den Weg öfters mal in Richtung Tor finden, dann dürfte Fortuna Düsseldorf keine Probleme haben, die ordentliche Hinrunde zu bestätigen.

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