Fortuna Düsseldorf: Julius Biada im Visier? – Auch Dynamo Dresden interessiert

Die Zuversicht wächst

Seit dem Wochenende blickt man bei Fortuna Düsseldorf wieder deutlich zuversichtlicher nach vorne. Mit dem geglückten Einstand von Trainer Friedhelm Funkel beim turbulenten 4:3-Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern hat die Fortuna nicht nur den Relegationsplatz für den Moment verlassen, sondern auch den Anschluss zu einigen bislang im Mittelfeld verorteten Klubs wie Arminia Bielefeld, den FSV Frankfurt und den 1. FC Kaiserslautern hergestellt, die nun ebenfalls mitten im Abstiegskampf dabei sind.

Klar ist aber freilich, dass sich in Düsseldorf nach dem Sieg über den FCK niemand zurücklehnen darf und wer den erfahrenen Funkel kennt, kann sich relativ sicher sein, dass dies auch nicht passieren wird. Vielmehr dürfte der 62-Jährige die Länderspielpause zu intensivem Training nutzen, um an einigen Stellschrauben zu drehen, was trotz des Einstandserfolges dringend nötig ist.

Biada überzeugt in Liga drei

Wegen der unklaren Klassenzugehörigkeit sind derweil die Planungen für die neue Saison alles andere als einfach, zumal Sportdirektor Rachid Azzouzi nur dann im Amt bleiben dürfte, wenn der Klassenerhalt gelingt.

Nichtsdestotrotz ist Azzouzi offenbar nicht untätig und auf der Suche nach Verstärkung. Laut der „Westdeutschen Zeitung“ könnte in diesem Zusammenhang Julius Biada von Fortuna Köln ein Thema sein. Der 23-Jährige, der sowohl in der Spitze als auch dahinter spielen kann, bringt es in der laufenden Drittliga-Saison in 29 Einsätzen auf zehn Tore und zehn Vorlagen.

Wenig überraschend, dass es für den gebürtigen Kölner mehrere Interessenten gibt. So soll auch der designierte Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden seine Fühler nach Biada ausgestreckt haben. Und die Sachsen, die sieben Spieltage vor dem Ende zwölf Punkte Vorsprung auf Platz drei haben, besitzen anders als die Fortuna den Vorteil, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die 2. Bundesliga in Aussicht stellen zu können.