Fortuna Düsseldorf: Kein erneuter Trainerwechsel – Rückendeckung für Marco Kurz

„Kein Grund zum Feiern“

Nach vier sieglosen Spielen und zuletzt während der englischen Woche sogar drei Niederlagen am Stück steht Fortuna Düsseldorf am Samstag beim SV Sandhausen vor einer richtungsweisenden Partie. Mit einem Sieg könnte die Fortuna die aktuell sechs Punkte entfernten Kurpfälzer mit in den Abstiegsstrudel ziehen, wohingegen bei einer erneuten Pleite die Unruhe weiter wachsen würde.

Ohnehin geht es abseits des grünen Rasens derzeit schon turbulent zu. Nachdem Joel Pohjanpalo wegen eines nächtlichen Ausfluges nach der Heimniederlage gegen den Karlsruher SC für eine Woche zur U23 abkommandiert wurde, sah sich Mathis Bolly dazu genötigt, in einer Stellungnahme Gerüchte über einen Abstecher ins Nachtleben zu dementieren.

Darüber hinaus entschied sich der Verein dazu, seine Teilnahme am Rosensonntagszug abzusagen. Nachdem am letztlich witterungsbedingten Rosenmontagszug noch drei Profis auf dem Fortuna-Wagen mitfahren sollten, gab es für die Nachholveranstaltung vom kommissarischen Vorstandsvorsitzenden Paul Jäger via „Rheinische Post“ eine klare Ansage: „Es gibt derzeit für uns keinen Grund, Karneval zu feiern. Unsere volle Konzentration gilt der sportlichen Situation.“

Trainer intern kein Thema

Dass aufgrund von nur vier Punkten aus den ersten sechs Spielen im neuen Jahr auch schon wieder über den erst in der Winterpause verpflichteten Trainer Marco Kurz diskutiert wird, lässt sich wohl nicht vermeiden.

Intern ist ein erneuter Trainerwechsel aber ausgeschlossen, wie Sportdirektor Rachid Azzouzi gegenüber „Bild“ deutlich machte: „Über den Trainer rede ich nicht. Dazu gibt es kein Wort! Der Trainer ist kein Thema! Er ist da und wird unsere Mannschaft in die richtige Spur bringen.“

Boss Jäger äußerte sich ähnlich. Bleibt freilich abzuwarten, was passiert, sollte es auch in Sandhausen schief gehen und die Leistung abermals wenig überzeugend ausfallen.