FSV Frankfurt: Gestandene Profis gesucht – Cueto und Hölscher aktuell kein Thema

Abgänge als Voraussetzung für Neuzugänge

Heute in einer Woche startet der FSV Frankfurt in die Vorbereitung auf die Restrückrunde, in der sich die Bornheimer nach Möglichkeit von der Abstiegszone fernhalten wollen. Damit dies auch gelingt, würde sich Trainer Tomas Oral nicht gegen Verstärkungen wehren, wofür aber zunächst Spieler abgegeben werden müssen.

Während neben Leon Hammel (TuS Erndtebrück) mit Nahom Gebru auch ein zweites Talent verliehen werden soll, läuft die Suche nach Abnehmern für Joan Oumari und Alexander Bittroff. Gerade Oumari wird der FSV aber sicherlich nicht ablösefrei ziehen lassen. Vielmehr hegt man am Bornheimer Hang wohl die Hoffnung, durch einen Verkauf des Innenverteidigers Spielraum für eigene Neuzugänge zu schaffen.

Sofortige Verstärkungen gesucht

Welcher Art die möglichen Neuzugänge sein sollen, erklärte Geschäftsführer Clemens Krüger nun auf bild.de: „Wir werden jetzt keine jungen Profis holen, die bei uns Erfahrung sammeln sollen. Wir müssen uns qualitativ verstärken.“

Nicht in die Kategorie „sofortige Verstärkung“ passen die zuletzt mit dem FSV in Verbindung gebrachten Talente Tim Hölscher (Twente Enschede) und Lucas Cueto (1. FC Köln). Zu diesen beiden äußerte sich Krüger im „Kicker“ (Ausgabe 106/107 vom 28.12.2015) sogar konkret: „Das sind talentierte Spieler, die aber momentan in unserer Rückrundenplanung keine Rolle spielen. Erst muss sich auf der Abgangsseite etwas tun.“

Zumindest zwischen den Zeilen lässt sich aus diesen Worten Krügers erkennen, dass der FSV durchaus Interesse an den beiden wohl relativ preisgünstigt zu habenden Akteuren besitzt. Entsprechende Abgänge vorausgesetzt scheint daher nicht ausgeschlossen, dass neben gestandenen Profis auch Hölscher und Cueto verpflichtet werden.