FSV Frankfurt: Joan Oumari wechselt zu Sivasspor – Weg frei für Neuzugänge?

Nach Belegu geht auch Oumari

Es kommt Bewegung in den Kader des FSV Frankfurrt. Nachdem am Freitag der Wechsel von Abwehrspieler Florijon Belegu zum Berliner AK offiziell vermeldet wurde, steht seit Sonntagabend auch der Abschied von Joan Oumari fest. Der Innenverteidiger, dem die Bornheimer aufgrund verschiedener Undiszipliniertheiten in den vergangenen beiden Jahren trotz sportlich meist guter Leistungen keine Steine in den Weg legen, wird künftig für den türkischen Erstligisten Sivasspor auflaufen.

Der Tabellenfünfzehnte der Süper Lig gab den Transfer des nach der Winterpause krankheitsbedingt bislang noch nicht mit dem FSV trainierenden Deutsch-Libanesen bekannt. Oumari, der einen Vertrag bis Juni 2019 unterschrieb, dürfte dem FSV eine Ablöse im mittleren sechsstelligen Bereich bringen. Offiziell gibt es zu den Transfermodalitäten aber keine Angaben.

Gespräche mit potentiellen Neuzugängen

Mit dem Abgang von Oumari wurden nun wohl die Voraussetzungen geschaffen, um selbst noch einmal nachlegen zu können. Geschäftsführer Clemens Krüger hatte erst am Wochenende wieder betont, dass zunächst Abgänge nötig sind, bevor neue Spieler kommen können. Gegenüber dem „Kicker“ (Ausgabe 4/2016 vom 11.01.2016) verriet Krüger, sich in Gesprächen mit möglichen Verstärkungen zu befinden und dass die Vorstellungen in puncto neuer Spieler sehr konkret seien.

Namen wollte Krüger indes keine kommentieren. Auch nicht die Gerüchte um eine Ausleihe von Joel Gerezgiher von Eintracht Frankfurt. Der 20-Jährige, der schon in der Jugend für den FSV spielte, wäre grundsätzlich finanziell wie sportlich interessant, doch dass die Eintracht für ihr Talent mehr oder weniger eine Einsatzgarantie fordert, könnte zum Knackpunkt werden.