FSV Frankfurt: Kevin Holzweiler von Borussia Mönchengladbach der erste Neuzugang?

Klassenerhalt in Gefahr

Nach nur sieben Punkten aus den ersten acht Spielen nach der Winterpause und einem dadurch auf vier Zähler geschrumpften Vorsprung auf den Relegationsplatz muss der FSV Frankfurt um den Klassenerhalt bangen, obwohl die Ausgangsposition mit 17 Punkten nach zwölf Spielen eigentlich sehr gut war.

Doch nach dem guten Start läuft es bei den Bornheimern nicht mehr wirklich rund und dass der bei den Anhängern schon seit längerem wenig angesehene Trainer Tomas Oral seinen Wechsel zur neuen Saison zum Karlsruher SC bereits frühzeitig bekannt gegeben hat, sorgt für zusätzliche Unruhe. Sollte der FSV nach der Länderspielpause gegen den 1. FC Nürnberg verlieren, scheint eine vorzeitige Trennung von Oral nicht ausgeschlossen.

Trainerfrage offen

Ungeachtet der aktuellen Situation und der noch offenen Klassenzugehörigkeit ab Sommer muss Geschäftsführer Clemens Krüger auch die Planungen für die neue Saison vorantreiben, wobei oberste Priorität natürlich die Suche nach einem neuen Trainer besitzt. Kosta Runjajic soll zwar der Favorit sein, doch spruchreif ist bis dato noch nichts und dürfte es auch nicht werden, solange nicht klar ist, in welcher Liga der FSV kommende Saison spielt.

Darüber hinaus sind auch im Kader einige Baustellen vorhanden, nicht zuletzt aufgrund von gleich zehn Leihspielern. Es wäre schon alleine deshalb eine Überraschung, käme es nicht erneut zu einer größeren Fluktuation. Möglicherweise Teil davon könnte Kevin Holzweiler sein. Der 21-Jährige, der auf der linken Außenbahn defensiv wie offensiv eingesetzt werden kann, absolvierte in der vergangenen Woche ein Probetraining und könnte aufgrund seines auslaufenden Vertrages bei Borussia Mönchengladbach II ablösefrei verpflichtet werden.