Hannover 96: Florian Hübner muss wohl bleiben

Innenverteidiger wird gebraucht

Florian Hübner, Innenverteidiger von Hannover 96.

Muss wohl in Hannover bleiben: Florian Hübner. ©Imago

Langsam, aber sicher kommt die Mission Kaderverkleinerung bei Hannover 96 in Schwung. Nach Andre Hoffmann, der inklusive Kaufoption an Fortuna Düsseldorf verliehen wurde, hat nun auch Babacar Gueye den Verein verlassen. Der erst im Sommer gekommene Angreifer, von dessen Potential man aber nach wie vor überzeugt ist, schloss sich bis zum Ende der Saison auf Leihbasis dem SV Zulte Waregem an. Der aktuelle Tabellendritte Belgiens besitzt indes keine Kaufoption.

Für weitere, mehr oder weniger ausgemusterte Spieler wie Marius Wolf, Maurice Hirsch, Vladimir Rankovic, Tim Dierßen und Valmir Sulejmani hält sich das Interesse derweil noch in Grenzen, doch die Transferperiode dauert ja noch dreieinhalb Wochen.

Felipe fehlt beim Trainingsstart

Obwohl bis Ende Januar noch mit reichlich Bewegung auf dem Transfermarkt zu rechnen ist, scheint schon jetzt sicher, dass der von anderen Vereinen umworbene Florian Hübner keine Freigabe erhalten wird. „Wir brauchen vier Innenverteidiger“, ließ Geschäftsführer Martin Bader in der „Neuen Presse“ (Ausgabe vom 0601.2017) durchblicken, den erst im Sommer vom SV Sandhausen gekommenen, in der Hinrunde aber nur einmal eingesetzten Hübner nicht ziehen zu lassen.

Wir brauchen vier Innenverteidiger. (Martin Bader)

Mit Salif Sané, Waldemar Anton, Stefan Strandberg und Felipe stehen zwar vier andere Innenverteidiger im Kader und waren in der Hierarchie zumindest in den vergangenen Monaten auch vor Hübner angesiedelt, doch der schon in den letzten Jahren stets verletzungsanfällige Felipe verpasste nun wieder den Trainingsauftakt.

Und auch wenn es sich bei der Verletzung des Brasilianers aktuell nur um einen Pferdekuss handelt, wollen die 96er wohl nicht das Risiko eingehen, bei einem Abgang von Hübner und einer erneuten Blessur Felipes nur noch mit relativ dünner Personaldecke dazustehen.