Hannover 96: Muss Florian Hübner bleiben?

Poker auch um Andre Hoffmann

Florian Hübner

Macht Florian Hübner doch nicht den Abflug aus Hannover? © Imago

Auch wenn es am letzten Wochenende gegen den SV Sandhausen (0:0) nicht zum Sieg reichte und dadurch die Herbstmeisterschaft verpasst wurde, kann Hannover 96 mit Blick auf die Tabelle entspannt Weihnachten feiern. Die 96er liegen auf Wiederaufstiegskurs, haben aber auch noch einen weiten Weg vor sich.

Mitgehen werden diesen Weg wohl längst nicht alle Akteure aus dem bisherigen Kader. Bis zu elf Spieler kommen für einen Abschied in der Winterpause in Frage, wobei Hannover aber ausgerechnet bei den beiden begehrtesten Profis zögert. Sowohl für Andre Hoffmann als auch für Florian Hübner gibt es Interessenten, doch in beiden Fällen haben sich die 96er noch nicht zur Freigabe durchgerungen.

Offizielle Anfrage aus Düsseldorf

Der Wechsel von Hoffmann zu Fortuna Düsseldorf, der schon als nahezu perfekt vermeldet wurde, ist jedenfalls wohl doch noch nicht ganz so weit gediehen. Wie 96-Geschäftsführer Martin Bader gegenüber der Neuen Presse andeutete, ist Düsseldorf nicht er einzige Verein, der um den Defensiv-Allrounder buhlt: „Fortuna hat offiziell gefragt, ob sie mit dem Spieler sprechen dürfen. Das haben sie inzwischen getan. Aber es gibt wohl noch andere Clubs, die ihn wollen.“

Im Falle Hoffmann, der unter anderem auch beim 1. FC Heidenheim ein Thema sein soll, will Hannover offenbar in erster Linie eine möglichst hohe Ablöse erzielen, wobei die Vorstellungen über der Düsseldorfer Offerte von 250.000 Euro liegen dürften. Davon, dass Hoffmann doch noch bleibt, ist hingegen nicht auszugehen.

Entscheidung erst im Januar

Hübner würden derweil zahlreiche Zweitligisten, darunter auch Heidenheim, gerne ausleihen, doch einen schnellen Abschied des erst im Sommer vom SV Sandhausen gekommenen Innenverteidigers wird es laut Bader nicht geben: „Das Thema haben wir verschoben. Das haben wir Hübi gesagt, und dann sehen wir, wie sich das im Januar entwickelt.“

Daniel möchte weiter mit Hübi arbeiten. (Martin Bader)

Womöglich hängt Hübners Zukunft davon ab, ob noch ein anderer Innenverteidiger geht. Felipe wäre in dieser Hinsicht sicher der erste Kandidat, was dazu führen würde, dass inklusive Hübner nur noch vier zentrale Abwehrspieler unter Vertrag stünden. Aber auch unabhängig davon würde Trainer Daniel Stendel Hübner laut Bader nur ungern abgeben: „Daniel möchte weiter mit Hübi arbeiten, weil er sich absolut professionell verhält und in der Mannschaft eine wichtige Rolle hat.“