Jahn Regensburg: Kein Vertrag für Lukas Raeder

Suche nach Torwart und Offensivkräften geht weiter

Achim Beierlorzer

Startet in die heiße Phase der Vorbereitung: Achim Beierlorzer © Imago / Zink

Optimal ist die Verfassung des SSV Jahn Regensburg knapp zwei Wochen vor dem Start in die neue Saison mit der Partie bei Arminia Bielefeld sicher noch nicht. Gegen Drittligist VfR Aalen verloren die Oberpfälzer am Samstag mit 2:3, aber dennoch konnte Trainer Achim Beierlorzer einige Erkenntnisse aus der Begegnung ziehen.

So hat die Partie gezeigt, dass die von Beierlorzer zumindest als Alternative angedachte Dreierabwehrkette durchaus funktionieren kann, wenngleich zum jetzigen Zeitpunkt naturgemäß noch nicht alle Abläufe perfekt sitzen.

Darüber hinaus deutet sich an, dass die Aufstiegself im Kampf um die Stammplätze gut im Rennen ist. Von den Neuen sind die Abwehrspieler Benedikt Gimber und Asger Sörensen am nächsten an der Startelf, wobei das Fehlen von gestandenen Verstärkungen durchaus dem einen oder anderen Fan die Sorgenfalten auf die Stirn treibt.

Raeder überzeugt im Probetraining nicht

Noch ist die Transferphase aber nicht beendet und Beierlorzer selbst hat schon betont, sich noch mit erfahrenen Kräften verstärken zu wollen. Das gilt in erster Linie für die Offensive, für die vermutlich noch zwei Spieler kommen werden. Gesucht wird vor allem nach einem Flügelspieler und nach einem Zehner, der das durch den Abgang von Kolja Pusch (1. FC Heidenheim) entstandene Kreativdefizit beheben kann.

Ebenfalls kommen soll noch ein Torhüter, wobei nach Patrick Rakovsky mit Lukas Raeder auch der zweite Testkeeper keinen Vertrag erhält. Der einst dreimal für die Profis des FC Bayern München und zuletzt bei Vitoria Setubal in Portugal aktive Raeder hat sich zwar schnell in die Mannschaft integriert, sportlich aber offenbar nicht überzeugt. Das Probetraining des 23-Jährigen ist bereits wieder beendet.

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