Karlsruher SC: 14 Spieler für die 3. Liga unter Vertrag

Matthias Bader darf wohl gehen

Oliver Kreuzer

Oliver Kreuzer (l.) steht als Kaderplaner vor einer enormen Herausforderung © Imago

Die Hoffnung stirbt auch beim Karlsruher SC zuletzt, doch wirklich realistisch sind die Chancen der Badener auf den Klassenerhalt nicht mehr. Bei einer eigenen Niederlage am Sonntag beim SV Sandhausen würde wohl auch das letzte Fünkchen Hoffnung erglimmen und sämtliche Konzentration könnte endgültig auf die Planungen für die 3. Liga gerichtet werden.

Das ist bei Sportdirektor Oliver Kreuzer, der gemeinsam mit dem erst seit zwei Spielen amtierenden Trainer Marc-Patrick Meister die Mission Wiederaufstieg in Angriff nehmen soll, ohnehin bereits der Fall.

Ein Kern an erfahrenen Profis ist noch gebunden

Sicher ist, dass es im Sommer einen größeren Umbruch geben wird. Zwar besitzen 14 Profis einen Vertrag auch für die 3. Liga, doch nicht alle dieser Spieler werden auch bleiben. So spielt der aktuell zum norwegischen Zweitligisten Asane Fotball verliehene Vadim Manzon in den Überlegungen vermutlich keine große Rolle mehr, während man bei Matthias Bader mit anderen Angeboten rechnet.

Ich denke, dass Matze die Möglichkeit hat, höher zu spielen (Oliver Kreuzer)

„Ich denke, dass Matze die Möglichkeit hat, höher zu spielen. Das wird auch sein Wunsch sein. Deswegen gehe ich davon aus, dass er uns verlässt“, erwartet Kreuzer gegenüber abseits-ka den Abgang des talentierten Rechtsverteidigers. Dagegen soll der lange verletzte Manuel Torres bleiben. Gemeinsam mit dem Torwart-Duo Dirk Orlishausen und Rene Vollath sowie den Defensivspielern Dennis Kempe, Martin Stoll, und Ylli Sallahi wäre dann zumindest schon ein Kern an gestandenen Profis vorhanden.

Viele Talente unter Vertrag

Außerdem besitzen die Talente Oskar Zawada, Marvin Mehlem, Tim Fahrenholz, Valentino Vujinovic, Boubacar Barry und Niklas Hoffmann sowie die schon feststehenden Neuzugänge Malik Kaarahmet und Nathaniel Amamoo gültige Verträge. Mit Marcel Mehlem soll ein weiterer Perspektivspieler bleiben und einen neuen Vertrag unterschreiben.

Klar ist damit aber auch, dass gerade für den Offensivbereich noch Qualität verpflichtet werden muss, um tatsächlich wie angepeilt um den Wiederaufstieg mitzuspielen.

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