Karlsruher SC: Dirk Orlishausen kehrt ins Tor zurück

Planungen auf die 2. Liga ausgerichtet

Dirk Orlishausen, Rene Vollath

Dirk Orlishausen (l.) löst Rene Vollath wohl im KSC-Tor ab © Imago

In der Rückrundentabelle liegt der Karlsruher SC mit vier Punkten zwar auf Rang acht, doch weil die Konkurrenz im Tabellenkeller ebenfalls und zum Teil noch besser gepunktet hat, ist die Lage rund um den Wildpark nach wie vor angespannt. Nur einen Punkt liegt der KSC vor dem Spieltag und der Partie am Sonntag gegen den 1. FC Union Berlin vor den drei punktgleichen Teams auf den Plätzen 16 bis 18, sodass nach dem Wochenende im schlechtesten Fall sogar die rote Laterne droht.

Dabei mithelfen, ein solches Szenario zu vermeiden, darf wohl am Sonntag Dirk Orlishausen. Der 34 Jahre alte Schlussmann, der bislang sechsmal in dieser Saison im KSC-Tor stand, erhält nach Informationen von abseits-ka gegen Union den Vorzug vor Rene Vollath, der bei der 1:2-Niederlage beim TSV 1860 München nicht seinen allerbesten Tag erwischte.

Kreuzer macht Druck auf die Spieler

Generell ist man in Karlsruhe sehr zuversichtlich, was den Verlauf der letzten 14 Spieltage angeht. Die Planungen laufen laut Sportdirektor Oliver Kreuzer nur für die 2. Bundesliga, was freilich nicht ganz der Wahrheit entsprechen dürfte, weil DFL bzw. DFB von abstiegsgefährdeten Klubs stets eine zweigleisige Planung einfordern.

Die Spieler können zeigen, dass sie für kommende Saison die richtigen sind. (Oliver Kreuzer)

Weil sowohl die eigenen Spieler als auch potentielle Neuzugänge wissen wollen, wohin der Weg des KSC führt, sind Kreuzer im Moment aber dennoch weitgehend die Hände gebunden. Zwingend ein Problem ist das für Kreuzer aber nicht, der nun auf „abseits-ka“ insbesondere die Akteure mit auslaufenden Verträgen kitzelt: „Die Spieler haben jetzt die Gelegenheit zu zeigen, dass sie auch für die kommende Saison die richtigen sind.“

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