Karlsruher SC: Größerer Umbruch im Sommer? – Jens Todt kündigt zeitnahe Neuzugänge an

Todt rechnet mit „angemessener Blutauffrischung“

Angesichs der aktuellen Position im Niemandsland der Tabelle verwundert es nicht, dass Fans und Verantwortliche des Karlsruher SC schon sieben Spieltage vor Schluss den Blick mit einem Auge auf die neue Saison werfen. Dann wird anstelle von Markus Kauczinski der vor zwei Wochen als neuer Trainer vorgestellte Tomas Oral das Zepter in der Hand halten. Wie der Kader des KSC zum Trainingsauftakt aussehen wird, ist indes noch in vielerlei Hinsicht offen.

Sportdirektor Jens Todt, der natürlich schon in engem Kontakt mit Oral steht, ließ nun gegenüber den „ka-news“ durchblicken, dass sich in personeller Hinsicht einiges tun wird: „Wir werden auch in diesem Sommer ein funktionierendes und gewachsenes Mannschaftsgerüst präsentieren – aber natürlich wird es darüber hinaus eine angemessene Blutauffrischung geben.“

Trio mit Ausstiegsklauseln?

Anders als Routiner Martin Stoll und Youngster Valentino Vujinovic, die in den letzten Tagen neue Verträge unterschrieben, müssen mit Sascha Traut, Dominic Peitz und Dimitrij Nazarov drei gestandene Profis den Verein wohl verlassen. Das Trio wird aller Voraussicht kein neues Vertragsangebot erhalten und muss sich folglich nach neuen Arbeitgebern umsehen.

Mit Daniel Gordon und Dennis Kempe laufen derweil Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit, die Todt als „zum Teil bereits sehr fortgeschritten“ bezeichnet. Ob es in Bälde eine Vollzugsmeldung gibt, ist aber offen.

Bewegung wird es derweil wohl bald in Sachen Neuzugänge geben. Auch die Frage, ob bald die ersten neuen Spieler präsentiert werden können, ga Todt eine klare Antwort, betonte aber zugleich, dass auch ohne Neuzugänge ein gutes Gerüst vorhanden ist: „Davon können Sie fest ausgehen. Aber es ist ja auch nicht so, dass wir derzeit blank dastehen: Stand heute haben wir 20 Lizenzspielerverträge, die auch in der kommenden Saison Gültigkeit haben.“

Dazu zählen allerdings mit Manuel Gulde, Jonas Meffert und Grischa Prömel drei junge Spieler, die über Ausstiegsklauseln verfügen bzw. bei denen andere Vereine eine Rückkaufoption besitzen. Insbesondere bei Meffert, für den sicherlich Anfragen aus der Bundesliga kommen werden und den Bayer Leverkusen per Option zurückholen könnte, ist ein Verbleib fraglich.