Karlsruher SC: Hoffnung auf Aufholjagd weiter vorhanden – Richtungsweisende englische Woche

2016 noch ungeschlagen

Nach den beiden Siegen vor Weihnachten gegen die SpVgg Greuther Fürth (1:0) und beim FC St. Pauli (2:1) sowie einer guten Vorbereitung inklusive Testspielsieg gegen den FC Bayern München ging man beim Karlsruher SC zuversichtlich ins neue Jahr. Nach drei Partien sind die Badener nun zwar noch ungeschlagen, doch die Zufriedenheit mit den bisherigen Auftritten nach der Winterpause hält sich in Grenzen.

Gegen den FSV Frankfurt war das 1:1 eher schmeichelhaft und auch beim Sieg in Duisburg bekleckerte sich die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski nach dem Führungstreffer in der ersten Minute wahrlich nicht mit Ruhm. Gegen Eintracht Braunschweig reichte es am vergangenen Wochenende abermals nur zu einem Heimremis, wobei der Punkt diesmal eher ein gewonnener war, nachdem in Unterzahl spielend noch das 2:2 gelang.

Torres hofft auf erfolgreiche Woche

Zweifelsohne waren die fünf von neun möglichen Punkte zu wenig, um den Anschluss an die Aufstiegsplätze herzustellen. Nach wie vor hat der KSC vor allem am schwachen Start und an der Negativserie vom 15. bis 17. Spieltag mit drei Niederlagen hintereinander zu knabbern.

Die Hoffnung auf eine Aufholjagd ist allerdings weiterhin vorhanden, wie Manuel Torres gegenüber „abseits-ka“ mit Blick auf die bevorstehende englische Woche deutlich machte: „Das ist eine super Woche für uns. Wir können neun Punkte holen und hochklettern in der Tabelle. Das ist sehr wichtig für uns. Wir wollen uns hochkämpfen.“

Und in der Tat erscheinen die anstehenden Aufgaben zumindest auf dem Papier nicht unlösbar. Zunächst geht es am Freitag zu einem stark ersatzgeschwächten 1. FC Union Berlin, bevor dann zu Hause gegen den SC Paderborn und bei Fortuna Düsseldorf Duelle mit Teams aus dem Tabellenkeller warten. Ein Eingreifen ins Aufstiegsrennen ist angesichts der acht Punkte Rückstand auf Platz drei aber wohl nur dann noch realistisch, wenn der KSC eine Siegesserie hinlegt und damit schon in Berlin beginnt.