Karlsruher SC: Keine guten Karten bei Jonas Meffert

Mirko Slomka in Sachen Neuzugänge noch zurückhaltend

Mirko Slomka

Will sich noch nicht recht in die Karten schauen lassen: Mirko Slomka © Imago

Noch bis zum Sonntag absolviert der Karlsruher SC sein Trainingslager im spanischen Estepona, wo anders als in der Heimat beste Bedingungen herrschen und der neue Trainer Mirko Slomka entsprechend effektiv seine Spielphilosophie vermitteln kann.

Nicht mitgereist in den Süden ist Angreifer Florian Kamberi, der sich aufgrund eines Knorpelschadens im Knie einer Operation unterziehen muss und für den die Saison damit wohl schon beendet ist. Wie es mit dem vom Grasshopper-Club Zürich nur ausgeliehenen Kamberi weitergeht, ist noch offen. Dass der KSC seine Kaufoption nutzen wird, um den 21-Jährigen fest zu verpflichten, ist auf jeden Fall höchst fraglich.

Intensive Bemühungen um Meffert

Eine Offensiv-Alternative ist mit Kamberi für die Rückrunde damit weggebrochen, aber dass deshalb ein neuer Stürmer kommen wird, ist nicht sicher. Generell wollte sich Slomka im „Kicker“ (Ausgabe 4/2017 vom 09.01.2017) nicht wirklich im Detail zur Suche nach neuem Personal äußern. Zunächst richtet der erfahrene Coach sein Augenmerk auf das vorhandene Aufgebot: „Sie werden verstehen, dass ich dazu noch nichts sagen kann. Da muss ich mir ein genaueres Bild von der Mannschaft machen.“

Wir werden weiterhin um Meffert kämpfen. (Mirko Slomka)

Zu einem potentiellen Neuzugang äußerte sich Slomka, der beim ein oder anderen Spieler Schwierigkeiten „im Tempo und in der hohen Belastung“ ausgemacht hat, aber doch konkreter. Jonas Meffert, der im Sommer vom KSC zum SC Freiburg wechselte und der in den letzten Tagen als möglicher Rückkehrer gehandelt wurde, würde Slomka gerne in seinem Kader sehen. „Wir werden weiterhin um Meffert kämpfen, werden jede Chance nutzen. Allerdings sieht es im Moment nicht so gut aus“, glaubt Slomka aber nicht unbedingt daran, dass der zentrale Mittelfeldmann tatsächlich bald wieder ins KSC-Trikot schlüpfen wird.