Karlsruher SC: Torwartfrage noch offen – Sorgt Marius Funk bald für einen Dreikampf?

Der Kampf um die Plätze tobt

Neun Tage vor dem Pflichtspielstart im neuen Jahr mit dem Heimspiel gegen den FSV Frankfurt tobt beim Karlsruher SC der Kampf um die Stammplätze. Dank des auf allen Positionen doppelt gut besetzten Kaders kann sich kaum ein Spieler seines Platzes sicher sein, was Trainer Markus Kauczinski natürlich gerne sieht, sind Einsatz und Leidenschaft doch schon im Training hoch.

Hiroki Yamada vom KSC

Bald mit neuem Keeper? Karlsruhes Yamada weiß noch nicht wer im Tor steht. ©Imago

“Ich schaue bis zur letzten Trainingseinheit ganz genau hin und entscheide erst dann, wer von Beginn an spielt. Das war immer so – und das wird auch jetzt so sein”, betonte Kauczinski im “Kicker” (Ausgabe 9/2016 vom 28.01.2016) auch, dass die Aufstellung für das letzte Testspiel am Samstag gegen die SpVgg Greuther Fürth keine Rückschlüsse auf die Startelf gegen Frankfurt erlaubt.

Mit am spannendsten ist im Moment das Torwartduell zwischen Dirk Orlishausen und Rene Vollath, das auch für Kauczinski noch völlig offen ist: “Ich weiß noch nicht, wer gegen Frankfurt aufläuft.” Dass der 25-jährige Vollath, der in den letzten beiden Spielen vor Weihnachten etwas überraschend den Vorzug erhielt, im Tor steht, ist genauso möglich wie die Rückkehr des acht Jahre älteren Orlishausen, der jahrelang ein konstanter Faktor war und nicht von ungefähr im Winter einen neuen Vertrag bis 2018 erhalten hat.

Funk in Stuttgart ohne kurzfristige Profi-Perspektive

Weil auch Vollath bereits kürzlich bis 2018 verlängert hat, ist der KSC langfristig auf der Torwartposition schon gut aufgestellt und dennoch bemühen sich die Badener laut kicker.de um Marius Funk vom VfB Stuttgart, dem Experten großes Potential bescheinigen.

Der 20-Jährige, der von der U15 bis zur U19 17-mal für Deutschland aufgelaufen ist, bestritt in der laufenden Saison sieben Partien für die zweite Mannschaft des VfB in der 3. Liga, hat angesichts der Konkurrenz durch Mitch Langerak und Przemyslaw Tyton bei den Profis aber zumindest kurzfristig keine Perspektiven.

In Karlsruhe wäre Funk freilich auch erst einmal nur als dritter Mann eingeplant, der den noch einige Wochen mit einem Kahnbeinbruch ausfallenden Florian Stritzel ersetzen und in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen würde. Stuttgart will den Youngster aktuell aber eher nicht ziehen lassen.