MSV Duisburg: Keine Alternative zu Tomané – Wechsel weiter in der Schwebe

Mündliche Zusage vorhanden – Warten auf die Bestätigung

Und wieder ist ein Tag vergangenen ohne dass der potentielle Hoffnungsträger für mehr Tore mit seinen neuen Kollegen trainieren konnte. Denn auch am gestrigen Dienstag wartete der MSV Duisburg vergeblich auf die Freigabe für den portugiesischen Angreifer Tomané, der zwar seit Sonntagabend in Duisburg weilt und auch den Medizincheck schon absolviert hat, aber noch nicht als Neuzugang geführt werden kann.

Auf der offiziellen Webseite des Vereins äußerte sich Sportdirektor Ivica Grlic nun zu der Personalie und erklärte nicht nur mit dem Spieler in allen Details einig zu sein, sondern betonte auch die mündliche Zusage von Vitoria Guimaraes über eine Ausleihe des 23-Jährigen bis Saisonende mit anschließender Option auf eine Weiterverpflichtung zu besitzen.

„Allerdings müssen wir auf die schriftliche Bestätigung warten, damit Tomané bei uns trainieren darf und der Wechsel über die Bühne gehen kann. Ohne diese Bestätigung darf er aus versicherungstechnischen Gründen nicht in ZebraStreifen ran“, so Grlic weiter, der nach eigenen Angaben „in engem Austausch mit Guimaraes“ steht.

Gerüchte um Tanaka wohl ohne Grundlage

Zu den Spekulationen über die Gründe des Zögerns des portugiesischen Erstligisten wollte sich Grlic nicht näher äußern, doch immer deutlicher wird, dass Guimaraes auf Zeit spielt und sich die Möglichkeit, Tomané zurückzubeordern, offenhalten will, sollte kein Ersatz gefunden werden. Problematisch daran ist, dass das Transferfenster in Portugal erst am 4. Februar schließt und damit drei Tage nach Transferschluss in Deutschland.

Findet Guimaraes nicht bis Montag einen neuen Stürmer, droht der Tomané-Wechsel zu platzen und der MSV wäre der große Verlierer. Denn eine Alternative zu Tomané gibt es wohl trotz Spekulationen um den Japaner Junya Tanaka (Sporting Lissabon) nicht.