MSV Duisburg: Mit Branimir Bajic in die Zukunft? – Routinier könnte verlängern

Richtungsweisendes Spiel gegen Heidenheim

Sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz sind bei noch sieben ausstehenden Spielen zwar sicherlich keine komplett unaufholbare Differenz, doch angesichts von noch ausstehenden Spielen beim 1. FC Nürnberg, beim SC Freiburg und gegen RB Leipzig, die alle im Aufstiegsrennen nichts zu verschenken haben, ist der Glaube an den Klassenerhalt beim MSV Duisburg nicht mehr allzu ausgeprägt.

Relativ klar ist, dass das anstehende Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim gewonnen werden muss, um weiter hoffen zu dürfen. Andernfalls müssten in Duisburg die Planungen für die 3. Liga deutlich intensiviert werden. Begonnen haben die Überlegungen bezüglich einer Zukunft in der Drittklassigkeit natürlich schon. Dabei deutet vieles darauf hin, dass die sportliche Leitung mit Trainer Ilia Gruev und Sportdirektor Ivica Grlic weiterarbeiten darf.

Bajic seit sechs Jahren beim MSV

Im Kader ist derweil ein größerer Umbruch zu erwarten. Zum einen, weil viele Spieler nur bis Saisonende oder lediglich für die 2. Bundesliga unter Vertrag stehen und zum anderen, weil eine Weiterverpflichtung von Akteuren wie Victor Obinna oder Giorgi Chanturia aus finanziellen Gründen kaum möglich sein dürfte.

Einige Eckpfeiler würden aber wohl auch in der 3. Liga bleiben. So möglicherweise trotz seiner bereits 36 Jahre Branimir Bajic. Der frühere Nationalspieler Bosnien-Herzegowinas, der seit 2010 für den MSV spielt, bestritt in der laufenden Saison 23 Partien und ist als Kapitän einer der unumstrittenen Führungsspieler und könnte dies über diese Spielzeit hinaus bleiben.

Gegenüber der „Reviersport“ deutete Trainer Gruev jedenfalls unmissverständlich an, sich eine Verlängerung mit Bajic gut vorstellen zu können: „Brani spielt souverän, konstant und gibt Gas. Wenn er fit bleibt, ist er noch in der Lage, auf dem Niveau weiterzumachen.“