MSV Duisburg: Tomané besteht Medizincheck – Weiterhin keine Freigabe

Tomanés Einsatz in Bielefeld fraglich

In weniger als zwei Wochen startet für den MSV Duisburg mit dem richtungsweisenden Aufsteigerduell bei Arminia Bielefeld die Mission Klassenerhalt, bei der die Zebras auf einen neuen Stürmer hoffen, der zwar mittlerweile in Duisburg angekommen ist, aber dessen Verpflichtung weiterhin nicht als perfekt vermeldet werden kann.

Schon vor einer Woche sickerte durch, dass der Portugiese Tomané von Vitoria Guimaraes die MSV-Offensive auf ein höheres Niveau hieven soll, doch noch kann sich Trainer Ilia Gruev nicht sicher sein, den 23-Jährigen in Bielefeld auch tatsächlich einsetzen zu können.

Tomané am Sonntagabend angekommen

Gegenüber bild.de erklärte Sportdirektor Ivica Grlic den Stand der Dinge: „Er ist in Duisburg, hat auch die sportärztliche Untersuchung bestanden. Aber es liegt von Vitoria Guimaraes immer noch keine Freigabe vor.“

Nachdem sich die Duisburger Hoffnungen, Tomané noch im Trainingslager begrüßen zu dürfen, vergangene Woche zerschlagen haben, ist der neue Hoffnungsträger am Sonntagabend angekommen. Nicht ausgeschlossen ist aber offenbar, dass Guimaraes den Angreifer wieder zurückbeordert. Mündlich ist zwischen beiden Vereinen eine kostenlose Ausleihe zwar besprochen, doch gerüchteweise hält sich der portugiesische Erstligist aktuell noch alle Optionen offen, da noch kein Ersatz gefunden wurde und Tomané auf dem Transferkarussell vielleicht noch wichtig werden könnte.

Alles zum Nachteil des MSV, dessen Sportdirektor Grlic gegenüber der „Reviersport“ hadert: „Ich weiß nicht, was die Verantwortlichen von Vitoria Guimaraes bewegt, uns bislang nicht die Freigabe zuzuschicken.“ Die Spekulationen dürften natürlich auch zu Grlic vorgedrungen sein, der im Fall der Fälle der große Verlierer wäre und innerhalb kürzester Zeit bis Transferschluss einen anderen Stürmer organisieren müsste. Noch ist die Hoffnung aber groß, dass die Freigabe für Tomané zeitnah eintrifft.