RB Leipzig: Wird Roger Schmidt Rangnick-Nachfolger? – Trainer in Leverkusen unter Druck

Doch nicht Markus Weinzierl?

Auch wenn sich keiner der Beteiligten offiziell dazu geäußert hat, ging man in der Branche in den letzten Wochen doch davon aus, dass Markus Weinzierl den FC Augsburg im Sommer in Richtung RB Leipzig verlassen wird. In den vergangenen Tagen sind nun aber wieder Zweifel daran aufgekommen, dass der 41-Jährige tatsächlich Nachfolger von Ralf Rangnick bei den Roten Bullen wird.

So kursieren Gerüchte, dass Weinzierl auch bei Borussia Mönchengladbach im Fokus steht und die Tendenz des Augsburger Erfolgstrainer eher zum Traditionsklub vom Niederrhein gehen soll. Zugegebenermaßen sind diese Gerüchte zwar bislang noch sehr vage, zumal Gladbach gerade mit Andre Schubert zurück in die Erfolgsspur gefunden, doch auszuschließen ist nicht, dass Leipzigs erster Bundesliga-Trainer nicht Weinzierl heißen wird.

Zweifel in Leverkusen werden größer

Gegen Weinzierl spricht auch, dass Leipzigs Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff den neuen Trainer in spätestens sechs Wochen bekannt geben wird. Dann steckt der FC Augsburg vermutlich noch im Abstiegskampf und es wäre kaum zu erwarten, dass Weinzierl in einer solchen Phase trotz Vertrages bis 2019 seinen Abschied bekannt gibt.

Gut möglich deshalb, dass es eine andere Lösung gibt und in dieser Hinsicht wird nun der Name Roger Schmidt immer heißer gehandelt. Der “Express” berichtete schon Anfang der Woche, dass Leipzig den 48-Jährige, der mit Rangnick erfolgreich bei Red Bull Salzburg zusammengearbeitet hat, verpflichten möchte und die immer größer werdende Krise bei Bayer Leverkusen lässt immer mehr Zweifel daran aufkommen, dass Schmidt dort trotz ebenfalls bis 2019 laufenden Vertrages der Trainer der Zukunft ist.

Die Leverkusener Verantwortlichen um Rudi Völler stehen zwar offiziell noch zu Schmidt, dessen Weigerung im Spiel gegen Borussia Dortmund, dem Tribünen-Verweis durch Schiedsrichter Felix Zwayer Folge zu leiten, dem Coach indes nicht nur eine Drei-Spiele-Sperre einbrachte, sondern ihn auch Kredit gekostet hat. Sollte es nach drei Bundesliga-Niederlagen in Serie aber weitere Pleite setzen, würde Schmidt womöglich zeitnah frei für neue Aufgaben – und könnte problemlos in einigen Wochen als neuer Trainer in Leipzig präsentiert werden.

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