SC Paderborn: Effenberg bestätigt Februar-Ultimatum – Rücktritt kein Thema

Konkurrenz verliert im Gleichschritt

Nach der eigenen 0:1-Niederlage am Freitagabend beim SV Sandhausen hätte der Spieltag für den SC Paderborn noch deutlich schlechter verlaufen können. Doch weil auch der TSV 1860 München und Fortuna Düsseldorf ihre Partien verloren, blieben die Abstände der Ostwestfalen zu Abstiegsplatz 17 und zum rettenden Ufer bei jeweils drei Punkten.

Letztlich kommt der SCP aber nicht umhin, Spiele zu gewinnen, will man den Relegationsplatz verlassen. Das anstehende Programm mit Spielen gegen den 1. FC Kaiserslautern, bei Arminia Bielefeld und gegen RB Leipzig ist zwar alles andere als einfach, doch für Trainer Stefan Effenberg wohl entscheidend. Der 47-Jährige, der inzwischen nach seinem erfolgreichen Einstand mit zwei Siegen seit neun Partien sieglos ist, bestätigte gegenüber Sky nun mehr oder weniger deutlich ein vorhandenes Ultimatum: „Ich hatte nach dem Sandhausen-Spiel ein sehr langes, gutes und intensives Gespräch mit Präsident Finke. Da kam auch ganz klar die Aussage, dass ich in der nächsten Woche, in der Woche danach und auch die Woche danach noch auf der Trainerbank sitzen werde.“

Kein Gedanke an Rücktritt

Heißt wohl nichts anderes, als dass Effenberg in diesen drei Februar-Spielen Ergebnisse liefern muss. Ansonsten wird Wilfried Finke wohl nochmals die Reissleine ziehen.

Einen Rücktritt schloss Effenberg derweil kategorisch aus. Überlegt, die Brocken hinzuwerfen, habe er „in keinster Weise, nicht eine Sekunde habe ich daran gedacht.“ Vielmehr betonte Effenberg einmal mehr, von seiner Arbeit und vom Nicht-Abstieg überzeugt zu sein: „Wenn wir so weiterarbeiten und auch den Glauben nicht verlieren, dann werden die Ergebnisse kommen. Wir werden den Klassenerhalt schaffen.“