SpVgg Greuther Fürth: Stürmersuche läuft auf Hochtouren – Ilir Azemi als Hoffnungsträger?

Bislang drei Zu- und drei Abgänge

Mit Sebastian Heidin­ger (1. FC Heidenheim), Maurice Hirsch (Hannover 96) und Ronny Mar­cos (Hamburger SV) hat die SpVgg Greuther Fürth in dieser Winterpause bislang drei neue Spieler verpflichtet, während mit Domi Kumbela (Eintracht Braunschweig), Florian Trinks (Ferencvaros Budapest) und Stephan Schröck (Ceres–La Salle) ebenso viele Akteure den Verein verlassen haben.

Die Bewegung im Kader der Franken ist damit aber noch nicht zwingend zu Ende. So spielt Abwehrspieler Stefan Thesker wohl nicht zuletzt wegen der “Disko-Affäre” kurz vor Weihnachten keine Rolle mehr und soll nach Möglichkeit noch gehen. Und bei Tom Weilandt steht nach wie vor ein Wechsel zum TSV 1860 München im Raum. Auf der anderen Seite soll noch ein Stürmer kommen, wobei die SpVgg längst nicht der einzige Klub ist, der nach einem verlässlichen Torjäger fahndet.

Trainer Stefan Ruthenbeck jedenfalls äußerte sich bezüglich der Stürmersuche gegenüber den “Fürther Nachrichten” ein Stück weit desillusioniert: “Wir sind auf der Suche, wir sind am kämp­fen. Aber der Wintertransfermarkt ist nicht einfach. Wir hatten einige Kan­didaten, aber es hat nicht geklappt.”

Ilir Azemi trifft fünfmal beim Comeback

Dass der gesuchte Torjäger in den eigenen Reihen gefunden wird, ist indes auch nicht auszuschließen. So hat sich Ilir Azemi eineinhalb Jahre nach seinem schweren Autounfall mit fünf Toren für die zweite Mannschaft im Test gegen den Be­zirksligisten TSV Burgfarrnbach (17:0) in Erinnerung gebracht.

Coach Ruthenbeck freut sich über das erfolgreiche Comeback des 23-Jährigen und machte deutlich, dass für Azemi grundsätzlich alle Türen offenstehen: “Ich wünsche mir ein­fach, dass er gesund wird. Vielleicht war das jetzt ein wichtiger Schritt für ihn, dann schauen wir einfach mal. Er ist ein Stürmer, der, wenn er denn ge­sund wird, uns guttun würde.”