SV Sandhausen: Kommt Mike Wunderlich? – Zenga und Vunguidica als gefühlte Neuzugänge

Trainingsauftakt am Dienstag

Am morgigen Dienstag startet der SV Sandhausen in die Vorbereitung auf die Restrückrunde, in der die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz die guten Eindrücke des vergangenen Halbjahres bestätigen will. Während der gut zweiwöchigen Weihnachtspause hat sich die zuvor angespannte Personal deutlich verbessert.

Mit Manuel Stiefler, José Pierre Vunguidica und Eric Zenga werden drei Akteure nach langen Verletzungspause zurückerwartet. Vunguidica und Zenga, die im Sommer verpflichtet wurden, aber noch kein Spiel für den SVS absolvieren konnten, sind zwei gefühlte Neuzugänge, denen man aber noch Zeit geben will. “Wir rechnen mit Zenga und Vunguidica beim Trainingsauftakt morgen. Inwieweit sie schon mit der Mannschaft trainieren können oder erst mal Einzeltraining absolvieren müssen, wird noch entschieden”, konnte  Geschäftsführer Otmar Schork in der “Rhein-Neckar-Zeitung” noch nichts Konkretes zu den Plänen mit dem Duo sagen.

Während auch Ranisav Jovanovic nach einer Mandel-OP wieder mitmischen wird, fehlen mit Kevin Kratz (Knochenödem) und Steven Zellner (Kreuzbandriss) noch zwei Profis.

Angebot für Mike Wunderlich

Geschäftsführer Schork deutet unterdessen an, dass es entgegen der ursprünglichen Überlegungen doch Bewegung im Kader geben könnte und zwar in beide Richtungen: “Wenn ein Spieler, der bei uns keine Perspektive mehr sieht, weg will, werden wir darüber reden. Dementsprechend ist es auch nicht ausgeschlossen, dass wir jemanden holen. Wir halten die Augen auf und sind hellwach.”

Und nach Informationen der “Bild” gibt es auch schon einen konkreten Kandidaten, den man gerne nach Sandhausen locken würde. Demnach hat Mike Wunderlich von Viktoria Köln ein Angebot vorliegen, was sowohl der 29-Jährige selbst als auch dessen als Sportvorstand bei der Viktoria tätige Vater Franz bestätigte. Sollte sich der offensive Mittelfeldspieler zum Wechsel entscheiden, würde ihm der Regionalligist wohl keine Steine in den Weg legen: “Mein Sohn ist offen mit dem Thema an mich herangetreten. Sportlich wäre das für uns ein großer Verlust. Am Ende entscheidet Mike”, so Franz Wunderlich.

Für Wunderlich wäre es ein spätes Comeback in Liga zwei. Bereits in der Saison 2010/11 spielte der gebürtige Kölner für den FSV Frankfurt, kehrte nach fünf Toren in 28 Spielen aber wegen psychischer Probleme in seine Heimatstadt zurück.