TSV 1860 München: Bemühungen um Kölns Mergim Mavraj – Wolf-Ablöse wird reinvestiert

Keine Details zu den Gesprächen mit Ismaik

Was genau er bei seiner Reise nach Abu Dhabi mit Hasan Ismaik besprochen hat, will Präsident Peter Cassalette bislang im Detail nicht verraten. Sicher ist aber, dass der Investor sein Okay dazu gegeben hat, dass die durch den Verkauf von Marius Wolf an Hannover 96 erzielte Ablöse reinvestiert wird.

Rund 1,5 Millionen Euro stehen dem TSV 1860 München damit zur Verfügung, um nach dem vom FC Augsburg ausgeliehenen Sascha Mölders weitere Verstärkungen an Land zu ziehen, die den Klassenerhalt wahrscheinlicher machen. Zwei bis drei Neue sollen laut Sportdirektor Oliver Kreuzer im Optimalfall noch kommen, wobei der Blick klar in Richtung gestandener Profis geht.

Mavraj in Köln nur vierter Innenverteidiger

Ein heißer Kandidat für die Innenverteidigung ist offenbar Mergim Mavraj, der nach einer Knie-OP in der Sommerpause zwar seit Herbst wieder fit ist, beim 1. FC Köln hinter Dominic Maroh, Dominique Heintz und Frederik Sörensen nur als Innenverteidiger Nummer vier gilt. Die Geißböcke wollen den 29-Jährigen aber auch deshalb nicht ziehen lassen, weil Trainer Peter Stöger damit liebäugelt, künftig öfter mit einer Dreierkette zu spielen.

Mavraj benötigt indes auch im Hinblick auf die EM-Teilnahme mit Albanien Spielpraxis, um im Sommer in Form zu sein. Der Routinier beschäftigt sich wohl deshalb durchaus mit einem Wechsel und verriet gegenüber dem “geissblog.koeln“die Bemühungen des TSV 1860: “Ich weiß vom Interesse der Löwen. Der 1. FC Köln hat mir aber bestätigt, dass man auf mich zählt”, erklärte Mavraj, zu dem sogar Ismaik persönlich Kontakt aufgenommen haben soll.

Die Geißböcke sitzen angesichts eines Vertrages bis 2017 am längeren Hebel und werden Mavraj wohl nicht ziehen lassen, wenn kein adäquater Ersatz vorhanden ist. Dass der FC sich noch nach einem neuen Mann für das Abwehrzentrum umsieht, ist allerdings alles andere als gewiss.