TSV 1860 München: Bleibt Levent Aycicek? – Rubin Okotie weckt Interesse auf der Insel

Klare Ansage von Möhlmann

Beim 1:1 gegen Arminia Bielefeld hat der TSV 1860 München am Sonntag die Chance verpasst, einen weiteren Verein mit in den Abstiegskampf zu ziehen. Und weil Fortuna Düsseldorf gleichzeitig beim Einstand des neuen Trainers und Ex-Löwen-Coach Friedhelm Funkel gegen den 1. FC Kaiserslautern gewann, finden sich die Löwen in der Länderspielpause wieder auf Relegationsplatz 16 wieder.

Während Sportdirektor Oliver Kreuzer den Auftritt gegen Bielefeld nicht ganz zu Unrecht kritisierte und einen Rückfall in überwunden geglaubte Zeiten sah, richtete Trainer Benno Möhlmann in „Bild“ den Blick mit einer klaren Zielvorgabe nach vorne: „Wir müssen jetzt vier Siege in den letzten sieben Spielen hinbekommen.“

Zeichen bei Aycicek und Okotie auf Abschied

Mithelfen auf dem Weg zum Klassenerhalt sollen einige Spieler, deren Zukunft nach dieser Saison offen ist. Um den nur bis Juni unter Vertrag stehenden Angreifer Rubin Okotie ranken sich seit geraumer Zeit Spekulationen um einen Wechsel. Der österreichische Nationalspieler wird wohl kaum zu halten sein, doch wohin es Okotie zieht, ist noch offen. Aktuell vermeldet die „TZ“ ein Interesse des FC Southampton, aber auch Celtic Glasgow soll die Fühler nach dem 28-Jährigen ausgestreckt haben.

Wie bei Okotie sitzen die Löwen auch bei Levent Aycicek nicht am längeren Hebel. Der 22 Jahre alte Offensivspieler kam im Winter auf Leihbasis vom SV Werder Bremen und hat sich trotz einer eher mageren Statistik von einer Vorlage in acht Einsätzen als Stammspieler etabliert.

Aycicek ließ sein großes Potential mehrfach aufblitzen und wird eher nicht in München bleiben. Zum einen, weil die Sechziger eine mögliche Ablöse nicht stemmen könnten und zum anderen, weil es laut „Bild“ einige andere Anfragen, vermutlich auch aus der ersten Liga, geben soll.