TSV 1860 München: Es wird immer ernster – Immerhin Hoffnung bei Goran Sukalo

Chancenverwertung weiter das große Übel

Den Start ins neue Jahr hatte man sich beim TSV 1860 München nicht zuletzt dank der guten Vorbereitung und fünf vielversprechenden Neuzugängen ganz anders vorgestellt als mit Niederlagen gegen den 1. FC Nürnberg (0:1) und beim 1. FC Union Berlin (0:3).

Doch nach der gestrigen Pleite in der Hauptstadt hat sich die Situation der Löwen weiter zugespitzt, ist der Rückstand ans rettende Ufer doch wegen des überraschenden Sieges von Fortuna Düsseldorf beim SC Freiburg schon auf neun Punkte angewachsen. Der Relegationsplatz ist bei drei Zählern Distanz zum SC Paderborn zwar noch in Schlagdistanz, doch ohne eigene Tore und Punkte wird auch dieser Rettungsanker bald außer Reichweite geraten.

Trainer Benno Möhlmann ärgerte sich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zum einen über die verschlafene Anfangsphase und den frühen Rückstand und zum anderen über die wie schon gegen Nürnberg erneut schwache Chancenverwertung: „Ab da haben wir mitgespielt. Das ging dann bis zum 0:2. In dieser Phase hatten wir unsere Situationen, hatten auch Riesenchancen, aber wir machen das Ding nicht rein. Das ist scheiße – schade wäre untertrieben.“

Sukalo vor Debüt?

Den Glauben an die Wende hat Möhlmann indes noch nicht verloren und es gibt für den erfahrenen Coach nun auch einen Hoffnungsschimmer. Bei Goran Sukalo, dem kurz vor Transferschluss von der SpVgg Greuther Fürth geholten Mittelfeldstrategen, wurde von Dr. Müller-Wohlfahrt offenbar der Grund für die bislang rätselhaften Adduktorenprobleme gefunden.

Der 34 Jahre alte Slowene labotiert an einer Entzündung im Bereich der Lendenwirbel, die mit Spritzen aber wohl so gut z behandeln ist, dass ein Einsatz am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den VfL Bochum möglich scheint.