TSV 1860 München: Offensiv-Verstärkung gefunden? – Fürths Tom Weilandt offenbar im Visier

Ersatz für Wolf wird gesucht

Mit den Verpflichtungen von Angreifer Sascha Mölders, der bis zum Saisonende inklusive Kaufoption bei Klassenerhalt vom FC Augsburg ausgeliehen wurde, und von Innenverteidiger Jan Mauersberger (Karlsruher SC) hat der TSV 1860 München auf zwei zentralen Positionen bereits nachgebessert. Bei diesen beiden Neuen soll und wird es aber bis Transferschluss am 1. Februar vermutlich nicht bleiben.

Nach dem Abgang von Marius Wolf zu Hannover 96 wünscht sich Trainer Benno Möhlmann verständlicherweise noch einen weiteren Neuzugang für die Offensive, der vor allem über Außen für Torgefahr sorgen kann. Einen konkreten Kandidaten für diese Rolle scheint es inzwischen auch zu geben. Nach Informationen von “dieblaue24.com” haben die Löwen Interesse an Tom Weilandt, der bei der SpVgg Greuther Fürth den seit lange erhofften Durchbruch nach wie vor nicht geschafft hat.

Warten auf den Durchbruch

“Tom ist noch ein Talent, irgendwann bist du das ewige Talent. Er muss jetzt explodieren”, hatte Fürths Trainer Stefan Ruthenbeck erst gestern gegenüber dem “Kicker” (Ausgabe 6/2016 vom 18.01.2016) deutlich gemacht, was er vom 23 Jahre alten Mittelfeldmann erwartet. Doch ob diese Explosion noch in Fürth erfolgt, erscheint trotz 17 von 19 möglichen Einsätzen im vergangenen Halbjahr fraglich, zumal Weilandts Vertrag am Ende der Saison ausläuft.

Noch im Sommer lehnte die SpVgg laut “Kicker” ein Angebot des 1. FC Kaiserslautern, der “eine ordentliche Ablöse” geboten haben soll, ab. Sicherlich in der Hoffnung darauf, dass der 2013 von Hansa Rostock gekommene Weilandt, dessen Vater Hilmar lange Jahre für Rostock in der Bundesliga spielt, sein zweifelsohne großes Potential endlich dauerhaft abruft. Vergangene Saison war Weilandt nahe dran, doch nach fünf Toren in den ersten neun Saisonspielen geriet der beidfüßige Techniker aus der Spur und brachte es bis zum Ende der Spielzeit auf keinen weiteren Treffer.