VfB Stuttgart: Hajime Hosogai im Sommer wieder weg?

Japaner spielt aktuell keine Rolle

Jos Luhukay

Jos Luhukay war ein wichtiger Grund für Hosogais Wechsel zum VfB © Imago

Bei seiner Verpflichtung im Sommer galt Hajime Hosogai als absoluter Wunschspieler von Jos Luhukay und war für den ebenfalls neu gekommenen Trainer ein Schlüssel für den direkten Wiederaufstieg des VfB Stuttgart. Bekanntlich war die Ära Luhukay aber nach nur vier Spielen schon wieder beendet und so wie es im Moment aussieht, hat auch Hosogai keine große Zukunft mehr im Schwabenland.

Der Japaner, der schon beim FC Augsburg und bei Hertha BSC unter Luhukay spielte, bestritt von den ersten neun Saisonspielen sieben über die volle Distanz, doch nach dem 0:5 bei Dynamo Dresden war der 30-jährige Sechser wegen eines Zehenbruchs wochenlang zum Nichtstun verurteilt und kam erst kurz vor Weihnachten wieder zu drei Einsätzen. Nach zwei Einwechslungen stand Hosogai im letzten Spiel vor der Winterpause bei den Würzburger Kickers in der Startelf, ging mit seinen Kollegen aber 0:3 unter und wurde zur Pause ausgewechselt.

Zimmermann, Grgic und Ofori als Konkurrenten

Die Partie in Würzburg ist bis heute Hosogais letzter Einsatz geblieben, denn Trainer Hannes Wolf setzte in seinem 4-1-4-1 zunächst auf Matthias Zimmermann auf der Position des Sechsers und als dieser mit einer Bänderverletzung pausieren musste, rückte Anto Grgic nach. Weil Zimmermann nun vor seinem Comeback steht und überdies auch noch Wintereinkauf Ebenezer Ofori den Konkurrenzkampf anheizt, droht Hosogai wohl in den nächsten Wochen öfter das Schicksal des ersten Rückrundenspieltages, als der 30-fache Nationalspieler beim 1:0-Erfolg beim FC St. Pauli sogar gänzlich im 18er-Kader fehlte.

Auch wenn Hosogais Vertrag noch bis 2018 läuft, stehen die Zeichen klar auf Trennung nach Saisonende, sofern bis dahin nicht noch Überraschendes passiert.

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